2kSpike veröffentlicht nach einigen Schwierigkeiten endlich sein Album Deathmatch, und das zu einem Schnäppchenpreis.

Es hat sicher schon jeder von euch einmal erlebt, wenn man etwas plant, und es einfach nicht gelingen will. Geht bei dieser geplanten Sache auch noch Geld verloren, so ist das natürlich umso tragischer. So geschehen ist das letztlich beim Wiener Rapper 2kSpike. Sein Album Deathmatch, welches bereits am 11.September des letzten Jahres erscheinen hätte sollen, kam zu den geplanten Zeitpunkt leider nicht heraus. Umso glücklicher können die Fans und Spike selbst auch sein, dass das Album jetzt endlich mit einigen Monaten Verspätung seinen Weg zu den Hörern findet. Vor einigen Tagen stellte der Musiker sein Album auf der Plattform Bandcamp zur Verfügung.

Ein kurzer Rückblick

Wie es dazu kam, dass es so lange dauerte, möchten wir hier nicht unnötig lange ausbreiten. Kurz gesagt, ist eine pleite gegangene Vertriebsfirma an dieser Verspätung schuld, so beschrieb es Spike Anfang des Jahres in einem Video auf Facebook. Aber der Rapper lässt sich nicht unterkriegen, er bietet Deathmatch den ersten 200 Leuten über seine Bandcamp-Seite zum kostenlosen Download an. Wollt ihr noch diesen Monat das Album erwerben, so könnt ihr es euch für einen selbstgewählten Betrag von über einem Euro sichern. Kostenlos ist es erst wieder Anfang des nächsten Monats, wieder nur für die ersten 200 Leute.

Deathmatch ist wie der Name schon vermuten lässt nichts für zartbesaitete Hörer. Auf insgesamt 22 Anspielstationen drückt Spike eindrucksvoll mit seiner druckvollen und markanten Stimme seinen Stempel auf. Aber nicht nur die Stimme ist kraftvoll, auch die Beats sind alles andere als ruhig, sie enthalten oftmals Drum ’n‘ Bass und Dubstep-Elemente. Hochkarätig besetzt sind Features auf dem Album, das bekannteste österreichische Feature auf Deathmatch sind wohl die Droogieboyz, die wie gewohnt im Wiener Dialekt über die Beats flowen. Aber auch die deutschen Features sind nicht von schlechten Eltern, Brutos Brutaloz, Hollywood Hank und Sudden von Trailerpark sind die besten Beispiele dafür.

Privates Glück und mögliches Comeback

Viele kennen Spike durch das VBT, ein Videobattleturnier, bei dem sich jährlich um die 1000 Rapper batteln, bis am Ende ein Sieger feststeht. Dieses Jahr hatte Spike ebenfalls mitgemacht, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt war es ihm unmöglich weiterzumachen. Der Grund dafür ist aber keinesfalls negativ, denn er ist vor ca. einem Monat Vater geworden. Umso höher ist es ihm anzurechnen, dass er in dieser sicherlich eher stressigen Zeit, letztendlich doch noch einen Weg gefunden hat, sein Album an den Hörer zu bekommen. In einem Video deutet Spike auch an, musikalisch wieder zurückzukommen, wenn er wieder mehr Zeit hat. Bis dahin wünschen wir ihm alles private Glück der Welt, er hat es sich auf jeden Fall nach den letzten Monaten, die nicht nach Plan gelaufen sind, absolut verdient.

Ihr könnt Deathmatch unter diesem Link für einen Mindestbetrag von einem Euro erwerben.

Fotocredit: 2kSpike

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