Gerüchten zufolge könnte nach 23 Jahren Schluss sein. Die neue Regierung unter Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache könnte, laut eines heutigen Artikels des Falters, FM4 ab 2019 einstellen.

Vor wenigen Tagen feierte der heimische Alternative-Radiosender FM4 seinen 23. Geburtstag bei einem rauschenden Fest in der Wiener Ottakringer Brauerei. Mit ihnen feierten die Beatsteaks, Kettcar, Leyya, The Crispies und viele mehr.
In seiner langjährigen Geschichte entwickelte sich der Spartensender zu einem essentiellen Fördermedium der heimischen Musikszene abseits des Mainstream. Die Unterstützung reicht vom herkömmlichen Airplay, über Interviews und Live-Sessions bis hin zu Veranstaltungen und dem jährlichen FM4 Award, der seit 2004 im Zuge der Amadeus Austrian Music Awards verliehen wird. Diesen gewannen in den vergangenen Jahren etwa Wanda, Bilderbuch, Camo & Krooked und Leyya.
Auch auf Ebene des politischen Journalismus hat sich FM4 in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht.

In der heutigen Ausgabe des Falters schreibt Chefredakteur Florian Klenk von dem möglichen Ende des Radiosenders. Am Montag habe den Falter die vertrauliche Information erreicht, dass ursprünglich angedachte Studios für den Sender am Küniglberg hinfällig seien, da FM4 mit 2019 eingestellt werden könnte. Als Grund wurde in der dem Falter zugespielten Information die „Nichterfüllung des Bildungsauftrages“ genannt.
Der vollständige Artikel des Falters ist ab heute in der aktuellen Printausgabe zu finden oder online auf falter.at.

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