Ehemalige „Lostprophets“ ohne Ian Watkins werden jetzt „No Devotion“

Was macht eine Band, wenn ihr Leadsänger und Publikumsliebling durchdreht? Im Dezember 2013 wurden die ungeheuerlichen Vorwürfe gegen den damaligen „Lostprophets“-Sänger Ian Watkins zur traurigen Gewissheit. Der walisische Musiker gab zu, sich an Kindern vergangen zu haben und wurde zu einer Haftstrafe von 35 Jahren verurteilt. Der ehemalige Frauenschwarm Watkins hatte mit seinen Untaten nicht nur sich selbst und seine Opfer, sondern auch seine Ex-Bandkollegen in das absolute Nichts gestützt. Sollte es überhaupt weitergehen, und wenn ja, wie?

No Devotion – Weg mit dem Scherbenhaufen!

Die „Ex-Prophets“ haben sich klar für das Weitermachen entschieden – mit dem ehemaligen Thursday-Sänger Geoff Rickly im Gepäck und viel neuem Selbstvertrauen zeigen sie mit der ersten Single „Stay“, dass auch im Musikbusiness Totgesagte oftmals länger leben. No Devotion spielen einen poppigen Indierock-Mix, der zwar den  knackigen Punkrock-Unterton der Lostprophets vermissen lässt, aber durchaus Ohrwurm-Qualität á la 30 Seconds to Mars und Brit-Poppern wie Mansun besitzt. Vielleicht klappt es ja für die Jungs mit der Popkarriere 2.0 – zu wünschen wäre es ihnen jedenfalls.

Fotocredits:3news.co.nz

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