Die österreichische Musikszene hat Zuwachs bekommen: Am vergangenen Sonntag hat die Akustik Rock-Band EORA ihre Debütsingle „Counting Seashells“ vorgestellt. Gegründet wurde die Band von Mitgliedern der steirischen Bands First Class College und So Far From Home.

Österreich ist nun um eine Band reicher: EORA heißt der Neuankömmling, der seit vergangenen Sonntag in der Musiklandschaft der Alpenrepublik mitmischt. Die Mitglieder sind jedoch keine Unbekannten, denn EORA ist ein Gemeinschaftsprojekt von Mitgliedern der Alternative Rock-Band So Far From Home und der inzwischen aufgelösten Pop-Punk-Band First Class College.

Auf den Spuren von This Wild Life

„Das Ganze hat damit begonnen, dass ich letztes Jahr an einem Punkt angelangt war, wo ich es ohne Musik, ohne die Bühne und ohne das ganze Band-Ding nicht mehr ausgehalten habe“, sagt Sänger Julian Davis über die Gründung seiner neuen Band. Nach Auflösung seiner Pop-Punk-Band First Class College dauerte es nicht lange, bis ihm klarwurde, dass er wieder Bühnenluft schnuppern wollte. Die Lösung war offensichtlich: Eine neues Projekt musste her. „Für mich kamen in dem Moment nur zwei verschiedene Musikrichtungen in Frage – zum einen etwas in Richtung Metalcore oder Post Hardcore und zum anderen akustischer Pop-Rock, was es ja dann auch wurde“, erklärt Davis.

Um sein Projekt auf die Beine stellen zu können, wollte der Steirer weitere Musiker mit ins Boot holen. Fündig wurde er bei Benny Bachler und Roman Rupp. Bisher spielten die beiden gemeinsam bei den Grazer Alternative Rockern So Far From Home. EORA ist nun ihr zweites Projekt. Dort werden sie die Elektro- gegen Akkustikgitarren eintauschen. Nummer Vier im Lineup: Drummer Dominik Steinklauber, den Davis noch von seiner Zeit bei First Class College kennt. Gemeinsam wandelt die Gruppe auf den Spuren der Akustik-Pop-Rocker This Wild Life. Das Duo aus Kalifornien hatte bei der Bandgründung und Genrewahl großen Einfluss auf Frontman und Sänger Davis.

Ein Jahr Geheimniskrämerei

Dass die vier ihre neues Projekt nicht sofort öffentlich gemacht, sondern damit gut ein Jahr gewartet haben, ist kein Zufall. „Wichtig für uns war, dass wir zuerst ein fertig durchgeplantes Konzept, fertige Songs und eine fertige Single inklusive Musikvideo haben“, erklärt Davis. Schließlich sei der erste Eindruck immer der wichtigste. Das Ergebnis dieser einjährigen Geheimniskrämerei ist eine EP, deren Leadsingle „Counting Seashells“ samt Musikvideo am vergangenen Sonntag veröffentlicht wurde.

EORA leben im „hier und jetzt“

Wer bei Google nach „Eora“ sucht, stößt auf einen Hersteller für Design-Hörgeräte, einen 3D-Drucker – und auf Informationen über den Aborigine-Stamm der Eora. Letzterer ist namensgebend für die Band und bedeutet soviel wie „hier“ oder „an dieser Stelle“. „Wir fanden das irgendwie total passend zu unserer Musikrichtung“, so Davis.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.