100 Jahre Aufzeichnungen von Erdbeben weltweit und David Johnson macht daraus ein Konzert!

Der kreative Kopf David Johnson hat aus 100 Jahren globaler Erdbeben Daten ein musikalisches Abenteuer geschaffen und es The Poseidon Ensemble getauft. Die Erdbeben Komposition wird nun visuell, als auch mit dem Appleton Live Orchester dargestellt. Die komplette Komposition dauert, wenn man sie sich im Ganzen anschauen und anhören will, fast ganze acht Tage. Auf Github stellt er die Daten natürlich zum Nachmachen auch zur Verfügung.

“We hear data when we hear drum patterns and chord progressions, so I set about trying to apply the same principles to a more unpredictable dataset.” Mit diesen Worten erklärt Johnson sein Konzept. “The challenge I faced was giving the listener as much information about a seismic event as possible in only a single note, so I set about experimenting with different techniques.”

Beim sogenannten „The Poseidon Ensemble“ hat Johnson die Erde in acht Regionen eingeteilt und sie jeweils einer speziellen Gruppe an Instrumenten zugeteilt, um die Intensität dieses aussergewöhnlichen Stückes und der Erdbeben zu symbolisieren. Die Stärke des Bebens zeichnet sich durch die Anschlagstärke und Länge der jeweils gespielten Note wieder. Wenn der Ton länger und stärker ist, war das Erdbeben natürlich umso größer und erschreckender. Der Pitch bezieht sich auf die Tiefe des Erdbebens.

Hier seht ihr das Erdbeben im Indischen Ozean 2004:

Foto: David Johnston

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