Googoosh (Faegheh Atashin) ist DIE persische Künstlerin, die es geschafft hat von Kindesbeinen an bis heute auf der Bühne zu stehen und die Menschen Abend für Abend in ihren Bann zu ziehen.
Die Tochter eines aserbaidschanischen Einwanderers in Teheran schaffte es das Austria Center in Wien bis auf den letzten Platz zu füllen.
Ihr Vater war selbst Akrobat und Schausteller, und so wurde Googoosh im Showbusiness groß. Sie ist als die iranische Ausnahmekünstlerin bekannt und eine lebende Legende.
Ich hatte keinen persönlichen Bezug zu ihrer Kunst, doch als sie die Bühne betrat und das Mikrofon in die Hand nahm, begeisterte sie mich von der ersten Sekunde an. Das war ein sehr schönes Gefühl. Die Lieder kannte ich meist nur durch Autofahrten mit meiner Tante oder Kaffeekränzchen bei meinen Eltern. Eine Sache die ich sehr positiv wahrgenommen habe, ist dass meist zwei bis drei Generationen im Publikum waren. Also kann man zu Recht behaupten, dass die 64-jährige Diva ein Sprachrohr vieler Generationen ist. Sie schafft es einfach, durch ihre Echtheit auf der Bühne, die Generationen zu verbinden und Brücken zwischen ihnen zu bauen.

Das ging schon so weit, dass die Leute im Publikum durch ihre Smartphones mit ihren Lieben, die im Normalfall über die ganze Welt verteilt sind, skypten und sie so zuhören ließen.

Permanenter Szenenapplaus, Jubelschreie und Glückwünsche vom Publikum an die Künstlerin sind schon nicht mehr erwähnenswert. Googoosh hatte zwischen ihren Songs, die quer durch alle ihrer 21 Alben gingen, immer kurze Witze erzählt um das Publikum bei Laune zu halten.

Besonders positiv war, dass sie es schaffte, abgesehen davon dass es Googoosh war, durch ihre Herzlichkeit und Liebe, den Abend zu einem Fest der Freude und Hoffnung zu machen.

Über diese unglaubliche Künstlerin gibt es so viel spannendes zu sagen, dass wir von www.music-news.at in näherer Zukunft ein wenig genauer auf sie konzentrieren werden.

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