Mit der spanischen Seed-Company Exotic Seed hat der Berliner Rapper Herzog einen Cannabis-Strain auf den Markt gebracht, die seinen Namen trägt. Sie heißt Herz OG und ist eine Kreuzung aus Kosher Kush und Larry OG. Damit hist die Herz OG eine Weed-.Sorte mit prominenter Genetik. Sowohl Larry OG als auch Kosher Kush haben in den USA schon Preise gewonnen. Die Fans in können den Strain des Rappers als Samen online bestellen, die Blüten wären in Deutschland leider nicht legal.

Wer ist Herzog?

Oliver Herzog wurde 1985 in Berlin geboren. Dort soll er einige Jahre sein Geld mit Cannabis verdient haben. Im Laufe der Zeit hat er eigenen Angaben zufolge das Geschäft in großem Stil betrieben und das Gras kiloweise verschoben haben. Das und sein nach wie vor täglicher Konsum sorgen dafür, dass der Berliner in seinen Texten Weed das Thema Nummer eins sind. Obwohl er das Kraut auch regelmäßig abfeiert, beleuchten seine Lieder den Konsum auch manchmal von der problematischen Seite. Seine Raps erkennt man leicht an der rauen Stimme, und er beherrscht einen Rapstil, der technisch ist und mitunter komplexe Reime beinhaltet. Seit 2008 veröffentlicht Herzog seine Musik, zunächst via Mixtape, und hat mittlerweile den Sprung von den Drogengeschäften zur Musik als Hauptberuf geschafft.

Die Musik

Durch das Mixtape Corner Hustle machte sich Herzog einen Namen in der Berliner Untergrund Rap Szene. Sein Debutalbum erschien 2011, und der Titel stellte gleich klar, was das Werk beinhaltet: Ein Herz für Drogen. Drei Jahre später folgte das zweite Album, dessen Namen auch ganz in der Tradition des Rappers steht, es trägt den Namen Eine Drogenlose Frechheit. Das dritte Album heißt wie seine Rap-Crew Vollbluthustler, und erschien 2016, nachdem das Debutalbum in Folge eines Rechtsstreits unter den Initialen (EHFD) des ursprünglichen Namens re-released wurde. Zusätzlich zur eigenen Musik betreibt Herzog gemeinsam das Label Bombenprodukt, dem auch einige seiner alten musikalischen Weggefährten wie Dr. Surabi und 86kiloherz angehören.

Sein Engagement

Gesellschaftskritik in Rap-Texten ist nicht Herzogs einziger Weg, sich sozial zu engagieren. Er befürwortet die Legalisierung nicht bloß, sondern ist immer wieder Gast bei der Berliner Hanfparade und anderen Events. Außerdem setzt er sich für die Drogen-Aufklärung an deutschen Schulen ein. Vom Erlös jedes verkauften Albums spendet er einen Euro an eine Berliner Therapie-Klinik. Im Falle einer Legalisierung des Freizeitkonsums von Cannabis in Deutschland will der 33 Jährige sofort einen Coffeeshop eröffnen. Er sagt, er würde dafür sogar seine Musik-Karriere aufgeben. Gott sei Dank wird er das selbst in dem unwahrscheinlichen Fall, dass das in Deutschland bald geschieht, wohl nicht müssen.

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