Dass viele Rapper Gras konsumieren, ist nichts neues. Und seitdem Cannabis in einigen Bundesstaaten legal ist, posten viele US-Rapper gerne Fotos von sich und ihrem Kraut. Schnappschüsse vom Konsum, Bilder von Blüten, Joints, Blunts und Bongs, alles geht durchs Netz. Manchmal sind ganze Schränke oder Zimmer zu sehen, die mit Gras vollgestopft sind. Aber wenn man das in Kalifornien macht, scheint das kein Problem zu sein. Wie schaut´s wohl bei uns in Europa aus?

Immer mehr Rapper stellen Weed zur Schau

In Deutschland ist man auch etwas freizügiger geworden, wenn es um das zur Schau stellen von Cannabis und das Konsumieren von selbigem geht. Erstens ist der Konsum allein in Deutschland nicht strafbar, er hängt nur leider in der Regel mit dem Besitz zumindest einer geringen Menge zusammen. Aber heute ist es möglich, Cannabis auf Rezept zu erhalten, ohne vorher eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Als Patient kann man sich also beim Konsum oder im Besitz von Marihuana öffentlich zeigen, ohne Sanktionen zu befürchten. Die Rapperin Juju gehört offensichtlich nicht zu den Cannabispatienten. Denn die 26 jährige Berlinerin bekommt anscheinend gerade Ärger mit der Justiz, und das verursacht durch einen wenig durchdachten Instagram Post.

Follower ist Bundespolizist

In einer sogenannten Insta-Story hat Juju verraten, dass sie vor dem Abflug am Flughafen in Frankfurt ihr Gras versteckt habe. Leider ist einer ihrer vielen Follower ein Bundespolizist. Er wurde seiner Pflicht entsprechend aktiv und sagte seinen Kollegen bescheid. Die wurden an der Stelle, die Juju genannt hatte, fündig. Etwa fünf Gramm Cannabis sollen die Beamten dort sichergestellt haben. Die Polizei ermittelt nun gegen die Rapperin, die auch durch die vielen Hits ihres ehemaligen Duos SXTN bekannt wurde, wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Juju kann sich einen Cannabis-Vorfall leisten

Es lässt sich natürlich darüber streiten, ob es klug war, sein Gras-Versteck auf einer Social-Media-Plattform bekannt zu geben. Tatsächlich könnte die öffentliche Aufmerksamkeit für den Vorfall die eventuellen Konsequenzen mehr als Wettmachen. Als Cannabis-Aktivist muss man sich eigentlich wünschen, dass viele von Juju´s Rap-Kollegen mit ihrer Vorliebe für Weed an die Öffentlichkeit gehen, so dass das Thema der unsinnigen Konsumenten-Verfolgung immer präsent bleibt. Da bei einer Menge von fünf Gramm Cannabis keine schwereren Strafen zu erwarten sind, kann Juju diesen Vorfall sicher verkraften.

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