Katinka-Gitarrist Raphael Neikes geht neue Wege, ohne alte zu vergessen. Sein neues Bandprojekt nennt sich Spiral Drive und spielt psychedelischen Space Rock.

Als Teil der Mannheimer Rockband Katinka spielt der gebürtige Österreicher Raphael Neikes seit einige Jahren in einer der aufregendsten und besten Livebands im deutschsprachigen Progressive und Psychedelic Rock Bereich.
Nachdem Katinka im Herbst 2017 ihre EP „Der Sinn im Unsinn“ veröffentlichten und in den folgenden Wochen zahlreiche Konzerte in Deutschland und Österreich spielten, musste sich für Raphael Neikes auf kreativer Ebene viel aufgetan haben, denn schon im Februar 2018 präsentierte er die „Space Pirate Sessions“, eine auf Video festgehaltene Live-Session, die zugleich als Debüt-EP des Projekts Spiral Drive fungiert.

Musikalisch wie visuell sind die „Space Pirate Sessions“ gleichermaßen aufsehenerregend. Als Hauptsongwriter und Arrangeur ihrer Musik entfernt sich Neikes nicht zur Gänze von dem uns bekannten Katinka-Sound. Dennoch ist Spiral Drive eigenständig: Der Gesang auf Englisch, die Anlehnung an die 60er- und 70er-Jahre eklatant, die Songs verspielter – Spiral Drive sind weniger schrill als Katinka, dafür umso ausschweifender.
Für die Visualisierung der „Space Pirate Sessions“ zeichnete sich der Brite Keith Pearson verantwortlich. Der Lichttechniker arbeitet mit all den virtuosen Techniken der 70er-Jahre – Beamer, Projektoren, Schablonen, Flüssigkeiten –, die psychedelische Musik sichtbar werden lassen. Die von Tobias Wilhelmer, Svende Ric, Alexander Bechtel und Marlene Koch auf Video festgehaltene Livesession fängt die einzigartige Verbidnung zwischen Ton und Bild ein.

Für die Space Pirate Sessions” bestand die Spiral Drive-Besetzung aus Mastermind Neikes, Andi Haslacher an den Synths, David Knevels am Bass und Schlagzeuger Tilman Ruetz. Für den Song „The Other Side“ bekamen sie zudem Unterstützung des Gitarristen Jakob Betke.
Auch wenn sich die Hauptbesetzung Sprial Drives aus Neikes, Haslacher, Knevel und Ruetz besteht, wird man die Band immer wieder in anderer Zusammensetzung erleben, nicht zuletzt weil Andi Haslacher, der sowohl mit Katinka als auch Mother’s Cake arbeitete, nur selten verfügbar ist und Tilman Ruetz für ein Jahr mit der Band Sea Moya nach Kanada gegangen ist.

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