Als Mitglied der Rolling Stones war der Gitarrist immer schon für Schlagzeilen gut, die skandalöse Drogenexzesse enthüllten. Heute ist der Rockstar in der Mitte seiner 70er und natürlich geht er die Dinge um einiges zurückhaltender an. Doch dem morgentlichen Joint zum Frühstück möchte er dennoch nicht abschwören.

Exszesse in der Stones Zeit

Die legendären Rolling Stones machten im Laufe der Jahrzehnte mit zahllosen Skandalen von sich Reden. Davon hatten einige mit Drogen zu tun, und nicht alle lieferten nur Stoff für Schlagzeilen. Sondern viele stellten wahre Schicksalsschläge im Leben der Bandmitglieder dar. Bereits 1969, vor beinahe 50 Jahren, starb eines der Gründungsmitglieder der Stones. Brian Jones, der erste Lead-Gitarrist der Rolling Stones, trieb die Band vor seinem Ausstieg und späteren tragischen Tod durch seinen heftigen Drogenkonsum fast in den Abgrund. Eher im Nachhinein amüsant ist vielleicht die Tatsache, dass die Polizei 1967 bei Keith Richards eine Hausdurchsuchung durchführte. Bei dieser fanden die Polizisten Cannabis, LSD und auch Heroin. Deshalb nahmen sie Keith Richards und Mick Jagger,die offensichtlich unter Drogeneinfluss standen, fest. Beide durften die Nacht in Gewahrsam verbringen. Noch viel mehr Eskapaden, Razzien und Verfahren sind in Keith´s Buch „Life“ beschrieben, das 2010 erschien.

Die Abkehr von den Drogen

Seinen eigenen Ausführungen zufolge kehrte er als erstes dem Heroin den Rücken, nach seiner fünften Verhaftung im Jahr 1978. Im Jahr 2006 fiel Richards nach ausschweifendem Drogenkonsum auf den Fidschi Inseln von einer Palme. Dabei verletzte er sich so schwer am Kopf, dass er am Schädel operiert werden musste. Ab dem Zeitpunkt habe er auch auf Kokain verzichtet. Als 2010 die Biografie erschien, behauptete er außerdem, dass er nach einem Leben voller Drogen nun schließlich allem abgeschworen hätte. Wie sich zeigt, macht er aber gelegentlich bei Alkohol eine Ausnahme, und außerdem raucht er jeden Morgen einen Joint zum Frühstück. Trotz der Liebe zu Marihuana ist Keith unsicher, ob eine Freigabe in der Form, wie wir sie nun in den USA erleben, eine gute Sache ist. Dennoch äußerte er Freude darüber die Karte der Vereinigten Staaten von Amerika immer grüner werden zu sehen.

Ein langes Leben trotz Drogen

Der mittlerweile 74 Jährige Richards ist selbst erstaunt über das hohe Alter, das er trotz seines jahrelangen Drogenkonsums bereits erreicht hat. Er meinte sogar, dass es gar nicht vorgesehen sei, dass er so alt werde. In seiner Biografie äußert er die gewagte Theorie, dass die stets hervorragende Qualität seiner Drogen Ursache seiner Langlebigkeit sei. Er merkt aber dabei auch an, dass er darauf geachtet habe, nicht zu gierig zu werden und ständig die Dosen zu erhöhen. Vielleicht gibt es ja auch gute, die Gesundheit betreffende Gründe, warum es gar nicht verkehrt ist, wenn er bei Cannabis bleibt.

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