Wenn es zwei Dinge gibt, die Los Angeles im Moment tun muss, dann ist es legales Gras rauchen und sich ins Nachtleben stürzen. Die Journalistin Michelle Lhooq hat am vergangenen Sonntag von 16:20 Uhr nachmittags bis 04:20 Uhr morgens ihre Lieblings-DJs und Cannabis-Influencer für ihre Party mit dem treffenden Titel Weed Rave zusammengebracht.

Die Cannabis-Erfahrung für alle Sinne

Die „Kiffer-Fantasie“, wie Lhooq sie auch nennt, fand in einem Lagerhaus in der Innenstadt von LA statt, das im Verlauf der Nacht in eine dreistöckige Hotbox verwandelt wurde. Es gab einen Taco-Stand und drei Räume für Programmpunkte wie Vorträge, Workshops und Diskussionen. Musik und einen Shop für Cannabisprodukte gab es natürlich auch. Außerdem wurde auf dem Dach während der Mondfinsternis Yoga angeboten mit Ausblick auf die Skyline. Viele Leute waren wegen dem gratis Gras da, aber es kamen auch viele Neugierige ohne Cannabis-Erfahrung.

Die Vielfalt an Cannabisprodukten und Musik

In der ersten Hälfte des Weed Rave fanden zwei Vorträge statt. Einer über die Parallelen zwischen dem Krieg gegen Drogen und gegen die Prostitution. , und ein weiteres über einige „Weedfluencer“ an der Spitze der Bewegung „Women in Weed“. Im Laufe der Nacht gab es ein breites Spektrum an Musik. Es gab einen Raum mit Ambient-Melodien und CBD-Tonika, Edibles, Cannabis-infundierte Getränke und groovige elektronische Beats in einem anderen. Manche Workshops begannen mit einem Rauchkreis. Die Gäste sollen Erfahrungen mit allen Aspekten der Cannabiskultur machen.

Kann Cannabis Party-Droge sein?

Durch das Setting und das abwechslungsreiche Programm kommt das Publikum nicht auf die Idee, einfach in einer Couch zu versinken. Es zeigt sich, dass Cannabis eine Party-taugliche Substanz wie MDMA ist. Wer sich für Hanf wirklich interessiert, wird keine Minute der Diskussionen verpassen wollen und die Weed Rave Erfahrung bis zum Schluss auskosten.

Das Cannabis Event mit Kultur

Aber bei Weed Rave ging es nicht nur darum, zu beweisen, dass Cannabis Parties tatsächlich Spaß machen können, ganz ohne andere Drogen. Er sollte auch eine politische Aussage machen. Die neue Freiheit soll gewürdigt werden mit einem Event, an den man sich auch in Jahren noch erinnern wird. Es ist eine Feier des Triumphs über das Verbot. Als zweites politisches Thema hat man sich die Sexarbeit ausgesucht. Diese unterliegt vielerorts wie Cannabis strengen Restriktionen. Beim Weed Rave geht es also um Cannabis, Party, Bildung und Aktivismus. In Zukunft soll der Event jeden Monat stattfinden, mit wechselnden Locations. Der Weed Rave hat das Potenzial, eine richtige Szene-Institution zu werden.

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