Obwohl die Wintermonate mit ihren kalten Temperaturen angebrochen sind, nehmen immer noch zahlreiche Flüchtlinge den gefährlichen Weg von Syrien oder Afghanistan nach Europa in Kauf und kommen tagtäglich am Hauptbahnhof in Wien an. Ohne die vielen HelferInnen aus der Gesellschaft würde es dort drunter und drüber gehen. Das musikalische Projekt „Bass of Hope“ möchte nicht nur den HelferInnen danken, sondern auch einen Teil zur Flüchtlingshilfe beitragen.

Leute, die sich entschließen am Wiener Hauptbahnhof zu helfen, sind im Rahmen der Initiative „Train of Hope“ aktiv. Aufgaben der HelferInnen sind unter anderem die medizinische Versorgung, Verpflegung, Kleidung oder die Einrichtung von Notquartieren. Um diesen Menschen ein kleines Denkmal zu setzen, haben sich die Journalistin und Musikproduzentin Barbara Wimmer und Wissenschaftlerin Ira Federspiel (Mitglied des Social-Media-Teams von Train of Hope) zusammengetan und das Projekt ins Leben gerufen.

Wer ist dabei?

Die beiden haben dafür gesorgt, dass insgesamt 20 KünstlerInnen mit teils eigen komponierten Songs auf einem Album-Sampler zu hören sind. Der Erlös der CD kommt zu 100 Prozent dem Verein „Train of Hope“ zugute. Mit dabei sind zum Beispiel Johann Sebastian Bass mit dem Titel „Shiver“, eine Ode an die Helfer, die es schaffen, Flüchtlingen wieder Mut zu machen. Camo & Krooked unterstützen das Projekt mit dem Titel „Gravitas“, während die Dub-Formation Topoke mit dem Song „Ich bin ein Mensch“ ihren politischen Protest äußert. Ein Song, der auch die Einstellung von Barbara Wimmer widerspiegelt: „Kein Mensch verlässt seine Heimat ohne Grund. Sicher sind es viele, die auf der Flucht sind. Aber haben diese Menschen deswegen weniger Menschlichkeit verdient? Sicher nicht!“ Barbara Wimmer ist auch unter dem Künstlernamen Shroombab in der Wiener Drum&Bass-Szene bekannt. Sie bereichert das Album mit dem Titel „Train of Hope“, einem außergewöhnlichen Song: Die Journalistin und Musikproduzentin hat 40 Stimmen von Kindern, Frauen, Männern, RadiomacherInnen, SängerInnen, JournalistInnen oder DJs aufgenommen und zu einem Breakbeat-Song mit Zuggeräuschen zu einer Fahrt in Richtung Hoffnung verarbeitet.

Der Techno-DJ Wendepunkt möchte mit seinem Track „Humanity“ allen Menschen danken, die sich wie selbstverständlich seit Wochen am Wiener Hauptbahnhof aufopferungsvoll einsetzen. Das Album ist ein gelungener Mix aus den Genres Drum’n’Bass, Techno, Electro-Swing und Hip Hop.

Release-Party am 19.Dezember

Eine CD, die eine solche Bandbreite an hochrangigen Künstlern vorweist, braucht natürlich eine angemessene Release-Party. Diese steigt am 19. Dezember in Wien, genauer gesagt im The Loft Club. Auf zwei Floors kann gegen eine Spende von sieben Euro die ganze Nacht bei toller Musik gefeiert werden. Der Erlös geht wie die Einnahmen aus den Verkäufen der CD, an den Verein „Train of Hope“. Die Party soll außerdem ein Zeichen für Menschlichkeit und gegen Fremdenhass setzen.

Wie kann ich helfen?

Jeder, der die HelferInnen am Wiener Hauptbahnhof unterstützen will, hat dafür verschiedene Möglichkeiten. In erster Linie kann er sich das Album entweder in einem von zahlreichen Shops bestellen oder es sich digital zulegen. Wer außerdem Lust auf die Party im The Loft Club hat, sollte sich das Charity-Event zugunsten der Flüchtlingshilfe nicht entgehen lassen. Zusätzlich wurde ein Spendenkonto eingerichtet, auf das auch kleine Geldbeträge überwiesen werden können:

Spendenkonto “Train of Hope”
IBAN: AT21 2011 1827 5129 7500
BIC: GIBAATWWXXX

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