Dänemark hat viel mehr zu bieten als Hans Christian Andersen, Carlsberg und Buttergebäck. Was recht wenige wissen ist, dass es in Dänemark, speziell in Kopenhagen, eine florierende Musik- und MusikerInnenszene gibt. Ich habe mich davon schon zweimal selbst überzeugen dürfen. Die meisten Bars haben kleine Bühnen für gebuchte MusikerInnen oder Open-Stage-Nights. Bier, ein Pooltisch und ein Musiker der „Like a Rolling Stone“ von David Bowie auf seiner Gitarre covert. In diesem Fahrwasser aus musikalischer Vielfalt und Bier, war es nur eine Selbstverständlichkeit, dass sich auch eine so großartige Band wie die „Nekromantix“ findet.

Die Story begann im Jahre 1989, als sich die Band rund um den Frontman „Kim Nekroman“, der vorher acht Jahre seines Lebens quasi in einem U-Boot verbarchte, zusammenfand. Nachdem Kim die dänische Marine verließ, war klar: er muss Musik machen, – ganz viel, – ganz laut! Danach ging es relativ schnell. Sechs Monate nachdem sie  zum ersten Mal gemeinsam im Proberaum die Gitarren gestimmt haben, standen sie schon unter Vertrag und folglich im Studio! Ihr erstes Album „Hellblond“ (btw. ein unglaublich gutes Album!) war auch rasch am Markt. Sie wurden als „Elvis meets the Wolfman“ beschrieben und genossen sofort weltweites Aufsehen, da sie so ganz anders klangen als die britischen Psychopunk/Psychobilly-Bands. Viele viele Shows und harte Partynächte später, hatte 1994 „Brouhgt back to life“ eine Grammy-Award-Nominierung erhalten. Sie hatten sich mit dem großen Schritt nach Übersee recht viel Zeit gelassen, produzierten und veröffentlichten erst 2001 ihr erstes Album in den USA. Trotz ihrer mit low budget selbst produzierten Tonträgern und quasi NULL Marketing haben sie weltweit wirklich für Aufsehen gesorgt. Tourneen durch die USA, England, Frankreich und bis nach Japan folgten.

2004 erschien das, meiner Meinung nach, beste Album „Dead Girls Don´t Cry“, 2007 folgte dann „Life is A Grave & I Dig It“ und 2011 „What Happens in Hell, Stays in Hell„.

Zwischendurch gab es noch andere CD-Veröffentlichung, aber ich wollte hier nur ein paar meiner persönlichen Nekromatix-Meilensteine nennen.

Weiterer Informationen wie immer unter www.music-news.at

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