Fans von VIECH und MARTA sind bereits in den Geschmack von Paul Pluts tiefer und rauchiger Stimme gekommen. Jetzt kann man ihn auch als Solo-Artist genießen.

Saxophon spielende Yetis oder abrockend im gelben Plastik-Regenmantel – so kennt man die Bandprojekte von Paul Plut und ihn selbst bis jetzt. Der umtriebige Viech Gitarrist und Marta Sänger zeigt sich jetzt jedoch auch außerhalb seiner durchaus erfolgreichen Gruppen auf den Bühnen Österreichs. Dass es dabei nochmal in eine ganz neue und andere Richtung geht, war schon fast zu erwarten, sieht man sich Paul’s Musiker-Curriculum an. Als Solo-Artist präsentiert er sich von einer sinisteren, schwermütigen und düsteren Seite, die ihm durchwegs gut zu Gesicht steht. Auch taucht Paul nicht mit leeren Händen zur Ankündigung seines neuen Gospel Projekts auf, sondern mit seinem ersten Album, das den klangvollen Namen „Lieder vom Tanzen und Sterben“ trägt. Ja, Nomen est Omen: „Eine fiebrige Andacht, in der sich die Pole gefährlich nah kommen: Fliegen und Fallen, Stillstand und Ekstase, Tanz und Tod“, wie das Erstlingswerk passend angepriesen wird.

Die Scheibe wird am 10. Oktober 2017 veröffentlicht – dazu kommen noch drei Album-Auskopplungen: die Tracks „Lärche“, „Vota“ und „Wer“, die jeweils am 01. und 27. November und am 28. Dezember  2016 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Für das besondere Charisma von „Lieder vom Tanzen und Sterben“ sorgen neben minimalistischer Instrumentalisierung, die sich untermalend zu Pauls Stimme schwer im Raum ausbreitet, die in authentischer Mundart gehaltenen Texte.

Schon beim ersten Reinhören kommt richtige Herbst-Stimmung auf, passend dazu wird auch an einigen Geheim-Konzerte im kleinen Rahmen in stimmungsvollen Locations wie Gruften, Keller und Kapellen getüftelt. Vorerst kann man sich Herrn Plut erstmals hier ansehen und vor allem anhören:

Wann & Wo?

14. November: Graz, Scherbenkeller
15. November: Wien, Spektakel
17. November: Salzburg, ARGEkultur Open Mind Festival

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