Homophobie hat auf Musik-Festivals nichts zu suchen!

Der lithauische Producer Ten Walls hat sich mit einer homophoben Aussage ein Eigentor geschossen und wurde von seiner Agency (Coda) und kurz darauf von seinen Auftritten bei dem PITCH, Sonar und dem österreichischen Urban Artforms Festival offiziell dafür ausgeschlossen. Da Coda alle Festivals davon in Kenntnis setzt, werden wohl noch weitere Events nachziehen.

Homosexuelle seien eine „weitere Brut wie Pädophile“. Solche Aussagen sind für die meisten Menschen absolut untragbar und haben schon oft einen Ausschluss von Events, Agenturen und Arbeitgebern zur Folge gehabt. Als medienwirksame Person, die Hunderttausende erreicht, sollte man besser zweimal überlegen, was man so von sich gibt oder jemand anstellen, der das beherrscht und die Grenzen beachtet, die zu Shitstorms führen können. Das hat Marijus Adomaitis leider nicht bedacht und ist unter seinem Alias Ten Walls sprichwörtlich gegen zehn Wände gelaufen. Er hat sich nach seinem Ausrutscher noch kurz auf seinem Facebook-Profil entschuldigt:

„Last week I wrote a Facebook post that was wrong and completely out of character and the result was a badly written post that was unacceptable. It was never my intention to offend anyone. I’m really saddened by everything that has happened and I would like to apologise to everyone I’ve let down, especially to my friends in the gay community, and my fans. …“

Ten Walls dürfte damit wohl vorerst einen gewaltigen Dämpfer erfahren haben und seine Strategie ist es wohl erst mal Gras über die Sache wachsen zu lassen, bis er sich mal wieder auf einer der großen Bühnen der Welt blicken lassen kann. Wahrscheinlich wird ihn die Geschichte noch ein Weilchen verfolgen.

Fotoquelle: Ten Walls Facebook

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