„Auch Hannibal Lecter war doch eigentlich ganz normal“ – zumindest behauptet das der Singer-Songwriter Tom Unterweger in seinem neuen Song „Bankrocker“. In den kommenden Wochen veröffentlicht der Musiker schrittweise sein Album „Soundtrack zum Ende der Welt“.

„Bankrocker“ heißt der neue Song, in dem Singer-Songwriter Tom Unterweger eine polarisierende These aufstellt: Vor den wahren Schurken dieser Welt können fiktive Gangster wie der Kannibale Hannibal Lecter oder die Tierpelz-Lieberin Cruella De Vil einpacken. Denn „die größten Verbrecher sitzen in Banken“, so der Grazer.

Ein Album über Krisenstimmung und Kinosessel

„Bankrocker“ ist die erste Veröffentlichung aus Unterwegers neuem Album „Soundtrack zum Ende der Welt“. Auf dem Album thematisiert Unterweger in pop-punkiger Liedform kollektive Krisenstimmung und Endzeitgeist: So singt er über terroristische Astrophysiker in der iranischen Hauptstadt Teheran („Astrophysik“), über die Rückbesinnung auf Zweisamkeit in Krisenzeiten („Das letzte Mädchen der Welt“) oder über die Gefahr, von Kinosesseln gefressen zu werden („Die Nacht der menschenfressenden Kinosessel“).
Elf Lieder umfasst das Album, das Unterweger im vergangenen Jahr im Alleingang aufgenommen hat. Nun werden die Songs bis zum Herbst schrittweise über seine sozialen Kanäle veröffentlicht.
Zusätzlich hat Unterweger die „Bankrocker“-EP veröffentlicht: Darauf befindet sich neben dem Titeltrack noch zwei weitere Songs. „Griechenland“ handelt von dem neoliberalen Märchen der unsichtbaren Hand, während das Instrumentalstück „Bis zum Ende der Welt“ dem Komponisten-Urgestein Ennio Morricone Tribut zollt. Die EP kann auf der Website des Musikers kostenlos heruntergeladen werden.

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