Handra sind zurück – und wie!

Das polnische Duo Handra aka Marek Szpak und Filip Zdrodowski bringen gerade Ihre neue 3-Track-EP der Spitzenklasse auf den Markt, die sowohl digital als auch auf Vinyl erscheinen wird und sie zeigen somit, dass sie keinerlei Schwierigkeiten haben, mit den Größen der Szene mitzuhalten. Schon seit den 90ern machen die beiden Drum and Bass, jedoch hat ihre Reputation in den letzen Jahren stark an Momentum gewonnen. Mit Unterstützung von Größen wie dem Sample-Guru Mortem und dem bereits in den höchsten Rängen etablierten Russen Eastcolors schaffen Sie ein Werk, das es in sich hat!


Handra EP

Addictive Behaviour 013
VINYL Release: 14. August
DIGITAL Release: 28. August


Handra – Coat of Dust (Eastcolors Remix)
Als Provider von qualitativ hochewertigen Releases auf ein paar der gegenwärtig größten Labels, war Eastcolors der ideale Kandidat, um sich Handra’s herausragende Produktion „Coat of Dust“ zur Brust zu nehmen und einen grandiosen Remix daraus zu basteln. Heraus kam eine geschmackvoll gehärtete, neu ausgerichtete Interpretation unter Beibehaltung der offensichtlichen emotionalen Essenz des Originals. Die fließenden Beats wurden vereint und sind deutlich aufgefettet. Das Klavier und den Vocal-Hook ein wenig gedreht und gestreckt und mit gezielten Cuts den letzten Schliff verpasst. Der dezente Hall auf den Pads verschafft diesen eine neue Färbung und durch einen hinzugefügten, mittenlastigen Bass bekommt das Ganze noch etwas gesunde Körnigkeit. Ein erstklassiger Remix von einem erstklassigen Produzenten.

Handra & Mortem – Eyes on You
Bei Eyes On You hat sich der talentierte Mortem eingeschalten und nach einer Eröffnungssalve von urzeitlichen Trommeln und Arpreggio-Bässen verfällt der Track in einen dunklen, schleierhaften Groove. Eine knapp bemessene Kickdrum und die perfekt gemeißelte Snare runden den Beat noch durch exakte Drums ab. Ein hohler, neolithisch anmutender Bass, der sich wie eine immer wieder auftreffende Axt verhält führt zusammen mit einigen „Blips“ und „Bleeps“ zu einer ausbalancierten, explosiven Mischung. Das mysthische Vocal fährt einem in Mark und Bein und verpasst diesem Meisterwerk noch den letzten Schliff. Eine wahre Dancefloor-Dampfwalze!

Handra – Far Away
Handra gehen es bei „Far Away“ etwas langsamer, dafür umso deeper und rustikaler und mit einer nachdenklichen Stimmung an. Ein Luftzug leitet das Lied ein und führt zu zart brüchigem, makellos entzerrtem Zischen und Knacken als Percussion Hits, die sich um die verzögert klingenden Kick- und Snare-Muster geschickt anordnen. Ein helles zierliches Klavier liegt im Vordergrund, zwischen der Wärme eines abgrundtiefen Subbass und hohen, gerippten Basstönen. Wunderbar dunkler und weich dröhnender Gesang wird moderat noch als zusätzliches Stil-Element benutzt. Eine fantastische Down-Tempo Produktion.

Fazit

Alles in allem ist die Handra EP sehr abwechslungsreich und innovativ und bezeugt wiedermal, dass man Handra in Zukunft wohl mehr Aufmerksamkeit schenken muss. Absolut verdient! Wir sind schon auf ein eventuell folgendes Album der beiden gespannt!

Bildquelle: Handra Facebook

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