Als die Redaktion von www.music-news.at erfuhr, dass Adel Tawil ein Soloalbum releasen wird, wussten wir alle nicht, wie wir darauf reagieren sollten. Da die dazugehörige Singelauskoppelung „Lieder“ vom gleichnahmingen Album zeitnah erschien, hörten wir uns zuerst die Single an. Und uns allen war klar, dass das Album der absolute Hammer wird.
Spannend an der Tatsache war, dass Faraz (er ist, um es nett auszudrücken, kein Fan von Adel Tawils Band Ich+Ich) vom Fleck weg überzeugt war. Deswegen durfte er dieses Review schreiben.

Ich habe mir den Song „Lieder“ ca. 100 mal angehört. Ich dachte mir, es kann doch nicht sein, dass der Frontman einer Band solo einfach purer Wahnsinn ist, und mit Band leider nicht. Ich habe mich dann hingesetzt und die Ich+Ich-Alben mit dem aktuellen Soloalbum von Adel Tawil verglichen und dabei gemerkt, dass sein Soloalbum einfach viel authentischer und tiefgründiger ist. Ich hoffe, diese Tatsache wird für ihn nicht zum Sargnagel, denn der Herr hätte es nicht verdient unverstanden zu sein.
Der Song „Lieder“ ist eine musikalische Autobiografie aller Kinder der 80er und 90er, die sich mit der damaligen Popmusik auseinandergesetzt haben.

Wer an die Musik glaubt, sie lebt und liebt, wird das ganze Album, aber besonders die Titelnummer, aus tiefstem Herzen lieben.

Das ganze Album ist durch und durch autobiografisch. Er singt über seine Ängste, verflossene Liebschaften und über soziale Probleme in seiner Heimatstadt Berlin. Aber nicht nur das. Was mir besonders imponiert, ist die Reflexion seines musikalischen Inneren, von Anfang bis heute.

Wer eine Einladung in die Welt dieses Berliner Künstlers möchte, soll sich das Album „Lieder“ kaufen und sich auf der spannende Reise ins Innere dieses Vollblutmusikers willkommen fühlen.

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