Nach 3 Jahren Pause kehrt Ahzumjot mit seinem Album „Nix mehr egal“ zurück.

Nix mehr egal, so lautet nicht nur das Motto von Ahzumjot, es handelt sich hier auch um den Titel seines ersten größeren Albums. Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Al Julian Asare-Tawiah heißt, ist seit Kurzem bei Universal Music unter Vertrag: ab jetzt wird nichts mehr dem Zufall überlassen. Der Erfolgsdruck wächst dadurch natürlich, aber Ahzumjot scheint diesem gut Paroli zu bieten.

Drei Jahre Kreativpause

Seit seiner letzten Platte Monty sind drei Jahre vergangen, der Musiker hat sich Zeit gelassen und viel Liebe und Energie in sein neues Album gesteckt. Trotzdem ist und bleibt Monty ein großer Schritt in Ahzumjots Karriere: nostalgisch erzählt Al Julian in vielen Interviews, wie er Monty produziert und von seinem eigenen Wohnzimmer aus an all seine Fans verschickt hat. Solche Geschichten prägen einen Musiker, solche Momente zeigen, dass es für Ahzumjot nicht primär ums Geld geht Ahzumjot---2014--2– er lebt und liebt die Musik. Zu hören ist das auch auf seinem neuesten Album Nix mehr egal, die Texte sind persönlich aber teilweise auch sehr ironisch: eine gute Mischung für ein Album – sehr ausgewogen und rund.

Produziert wurde Nix mehr egal hauptsächlich von Nikolai Potthoff, The Krauts haben einen Song gemacht. Es gibt einen musikalischen roten Faden, was die Platte sehr gut in einem durchhörbar macht. Ahzumjot hat auf diesem Album komplett auf Features verzichtet, ein gewagter Schritt, aber dadurch wurde das Album noch ein Stück persönlicher. Sehr persönlich ist auch der Song „4 Minuten“, in dem der Musiker über seine Eltern schreibt und verschiedene Umzüge thematisiert. Kurioser Zufall: Ahzumjot zog vor Kurzem in ein Haus, das gegenüber von dem Haus steht, in dem er als Kind wohnte. Für den Song „4 Minuten“ nahm er sich für eine Nacht ein Zimmer in eben diesem Haus, das inzwischen ein Hotel ist. In der Nacht entstanden dann die Lyrics.

„Ich bin cool – Der coolste Motherfxcker – und es ist ein Fulltime-Job“

Ironisch witzig zeigt sich der Rapper in „Der coolste Motherfxcker“. Mit maßloser Übertreibung und Starallüren beschreibt sich Ahzumjot gekonnt mit einer gewaltigen Portion Humor. Das Video dazu hat auch eine lustige Entstehungsgeschichte: Auf Teneriffa gab Al Julian einem DJ in einem Lokal einen USB Stick mit dem fertigen Song und fragte, ob er ihn spielen könne. Gesagt – getan: Der DJ spielte den Song und Ahzumjot drehte vor älteren Personen in nur einem Versuch sein Video zu „Der coolste Motherfxcker“. Was dabei entstanden ist, könnt ihr hier betrachten:

Weitere Infos findet ihr wie immer auf www.music-news.at!

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