„Emergency Broadcast“ nennt sich das neue Werk der Jungs aus Linz, wir haben mal reingehört.

Wer Before We Get Buried noch nicht kennt: Die fünf Jungs aus Linz, Oberösterreich, machen schon eine ganze Weile zusammen Musik. Stefan („Jay“) kümmert sich um alles, was Vocals und Texte angeht, Simon („Orti“) und Patrick („Bonti“) vertreten die Gitarren-Fraktion, Jürgen („Humski“) ist am Bass tätig und Lukas („Eidsch“) sorgt an den Drums für die rhythmische Untermalung.

Nach zwei Jahren Pause haben sie sich im Sommer letzten Jahres wieder zusammengetan und fleißig an neuen Songs gearbeitet. Den Prozess haben sie in Form von drei sehr unterhaltsamen Studio Updates auf ihrem Youtube Channel dokumentiert.

Am 12. April 2015, also vor etwas mehr als einem Monat, wurden die lange erwarteten sechs Kreationen dann als EP mit dem Namen „Emergency Broadcast“ veröffentlicht.

Kreative Songtitel und voller Sound

Gleich beim ersten Song, „Epiphany“ fallen die zwei gekonnten Gesangstechniken auf – nämlich Screams und Clean Vocals. Der Refrain bleibt im Ohr und ist live sicher gut zum Mitsingen geeignet. Ein guter Start in die EP, und das Genre ist natürlich gleich klar: solider Metalcore.

„A Heart is no Lung, yet you need both to survive.“

Bei „Truth and other Rumors“ sticht das coole Intro heraus, vor allem der Schlagzeugrhythmus ist interessant. Nachdem der Titel irgendwie neugierig macht, habe ich mir die Lyrics mal genauer angesehen, und da ist mir vor allem eine sehr inspirierende Zeile ins Auge gesprungen: „A Heart is no Lung, yet you need both to survive.“

Der dritte Song, „A Southern Cry“ hat wieder diese einprägsamen cleanen Parts auf, auch der ruhigere Teil in der Mitte des Songs passt gut rein und bringt Abwechslung in das Lied.

Zu „Dining on Ashes“ gibt es ein Lyric Video, das ihr euch hier ansehen könnt:

Der Song hat ein tolles Feature von Richard Sjunnesson von der schwedischen Band The Unguided (man kennt ihn vielleicht auch noch aus seiner Zeit bei Sonic Syndicate), außerdem finden sich auch hier wieder sehr harte Riffs, aber auch melodische, ruhigere Passagen. Das schöne, melodische Outro rundet den Song ab.

„I am my own God
and I hate it.
I am my own God
it makes me so sick.“

Built & Burnt“ haut nach dem ruhigen Abschluss des vorhergegangenen Songs gleich von Anfang an richtig rein, die Energie zieht sich dann durch die ganzen vier Minuten. Der Rhythmus lädt zu Bewegung ein – vom leichten Kopfnicken bis hin zum Headbangen und Moshen ist hier alles möglich. Wieder sind die Lyrics ein wichtiger Teil des Gesamtkonzepts.

Der letzte Song auf „Emergency Broadcast“ nennt sich „Copenhagen“ und es finden sich wieder alle Elemente, die guten Metalcore ausmachen. Mit den Worten „If you silence those who speak their minds you have become what you tried to fight“, die durchaus zum Nachdenken anregen, wird der Song, und somit auch die EP, abgeschlossen.

Alles in allem eine richtig gelungene “Debut”-EP, wir freuen uns sehr auf diverse Live-Auftritte und weitere Veröffentlichungen!

Fotocredit: Before We Get Buried

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