„The Beth Edges“ heißt das neue Album – wir haben für euch in das gute Stück einmal reingehört.

The Beth Edges sind in der heimischen Musikszene schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Bereits 2007 legten die vier Oberösterreicher die Grundsteine für die Band (mit einem kurzen Wechsel vor einem Jahr). Wenig später hatten sie ihren ersten Plattenvertrag in der Tasche und veröffentlichten ihre erste EP „Time“. Die gleichnamige erste Singleauskopplung wurde sogleich auf FM4 gespielt. Die EPs „Work Things Out“ (2009) und „I Can’t Believe It“ (2010) wurden mit Musikvideos belohnt und vom österreichischen Musiksender GoTV in Dauerschleife gespielt.

The Beth Edges wurden 2010 auch gleich zweimal beim Amadeus Austrian Music Award als Künstler des Jahres in der Kategorie „Alternativ“ und für den FM4 Award nominiert.

Das nun dritte Studioalbum trägt den eigenen Namen und soll das authentischste The Beth Edges-Album bisher sein. Durch das gerade in Mode kommende Konzept des „Crowdfunding“ konnte die Band das Album ganz nach ihren eigenen Vorstellungen produzieren (mehr erzählten uns die The Beth Edges im Interview).

The Beth Edges präsentierten ihr neuestes Album am 14. März im Wiener Flex und starteten anschließend eine Tour quer durch Österreich. Wir waren in Graz live für euch mit dabei!

Beim Aufnehmen des Albums, irgendwo im Nirgendwo, haben sich The Beth Edges von alten Westernfilmen und Tarantino-Streifen inspirieren lassen. Mit dem Wild Wild West schwingt in dem neuen Album ein ganz neuer Sound der Beth Edges mit. Alleine Titel wie „Dallas, TX“, „Le Saloon“, „Lonesome Rider“ uvm. lassen das allgemeine Thema der Platte erahnen.

Mit diesem Album bestreitet die Band eine neue Richtung im Vergleich zu ihrem bisherigen Musikstil. Der Indierock muss dem Country hörbar weichen, gibt aber dennoch den eigentlichen Ton an.

Das Album versprüht mit Titel wie „Pure Dynamite“ und „Lonesome Rider“ einerseits freudige Aufbruchsstimmung, andererseits lässt es auch etwas Schwermütigkeit zu („A Terrible Storm“). Eine grundsätzlich ausgewogene Mischung, die auf jedem guten Album nicht fehlen darf.

Amusement“ bringt selbst den alten Westernhelden in der Dorfkneipe dazu das Tanzbein zu schwingen.

Abschließend gibt es den Song „Ocean“ zu hören, der mit einer Spieldauer von knapp 6 Minuten ein sanftes und ausgedehntes Outro bereitet.

Fazit: Das Album scheint wie aus einem Guss zu sein. Die Songs sind eindeutig als The Beth Edges – Material identifizierbar, jedoch mit einem kleinen, aber feinen Schuss Country.

The Beth Edges im World Wide Web

Hier das Album auf iTunes

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