Cil City – Album Review „Red Ocean“
druckvoll
Songwriting
Arrangement
Technik
Sound
4.1STERNE

Endlich ist es da! – Das lang erwartete Debütalbum der Rockband Cil City mit dem Titel „Red Ocean“ wurde am 07. November 2015 mit einer gewaltigen Party im Aera in Wien zum Leben erweckt.

Getreu dem Motto: „Nach der Release ist vor der Release“, haben Cil City wieder Neuigkeiten für die Fans: Das Video zur Single „Back Off“ wird im Replugged in Wien am 08. Dezember das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert und einen Trailer gibt es auch schon:

Supported wird Cil City am 08.12. im Replugged von zwei weiteren Female Fronted Rockbands: Sick Growing und Distress Resilience. Insgesamt ein rundes Paket und ein Abend auf den man gespannt sein darf.

Aber nun zuerst zum Album „Red Ocean“, das am 7. November im Aera live vorgestellt wurde. An diesem Debütalbum wurde auch lange gefeilt und gebastelt, bis nun alle mit dem Ergebnis zufrieden waren. Schon den ganzen Sommer war das Video zu „One Hot Minute“ als Teaser im Netz zu finden, nun kann man sich den gesamten Tonträger zu Gemüte führen.

„Red Ocean“: One for the Road

Das Album wird vom Titelsong „Red Ocean“ eröffnet. Es geht gleich sehr druckvoll los, die 70er und 80er HardRock-Wurzeln will man auch gar nicht verstecken. Harte Riffs und die Sologitarre von Hal West melden sich verzerrt zu Wort. Gleich darauf wird der Song „Back Off“ nachgelegt, auf dessen Videopremiere man ja schon gespannt sein darf (8. Dezember, Replugged). Es folgt „One Hot Minute“, das den Fans von Cil City schon länger bekannt ist, da es von dieser Nummer schon länger ein Video existiert. Mit dieser Visitenkarte hat es Cil City auch geschafft, schon im Sommer für Open Air Festivals gebucht zu werden. Dieses Album hat sicher großes Potenzial auf Powerplay in vielen Autoradio CD-Wechslern gespielt zu werden.

Es geht weiter mit „Monstertruck“ dessen Intro stark an Saxon erinnert. Auch diese Nummer ist zur Hebung der Stimmung gut geeignet, wenn wieder eine längere Autofahrt ansteht. Bei „Fireball“ bleibt man den Wurzeln als AC/DC-Coverband genauso treu. Auch „Jugement Day“ sei den regionalen Bikerclubs ans Herz gelegt, die Nummer eignet sich vortrefflich als Biker-Hymne und die Band hat schon einige Male bewiesen, dass sie Live hinter der Studioperformance nicht zurücksteht. Also, für das nächste Biker Festl bietet sich eine passende Band an. Cil City konnten schon in der Vergangenheit beweisen, dass sie sich vortrefflich für Biker-Events eignen.

Mit „Sad“ wird die Platte erstmals etwas ruhiger, aber nur um beim Chorus wieder ordentlich los zu legen. Auch „Let’s Rock“ lässt vermuten, dass das Tempo nicht zurückgeschraubt wird. Stimmung garantiert! Soviel zum Sager von Wanda, sie „seien die einzige richtige Rockband in Österreich“. Naja, wenn sie meinen, über Geschmack lässt sich nicht streiten…

Mit „Lightning“ wird die Band monumental, wie in Anlehnung an die großen Stadion-Rock-Bands der 80er Jahre. „Love for Money“ kann man im Verhältnis zu den restlichen Liedern des Albums schon als druckvolle Rockballade bezeichnen, aber zum Chillen ist die Nummer wohl auch nicht so geeignet. Das Album schließt mit „Champions“. Der Name verrät auch schon an welche Nummer der Song angelehnt sein könnte. Somit bleibt auch beim letzten Song des Albums wenig Zeit zum Durchschnaufen. „Red Ocean“ ist somit eindeutig ein Tonträger, der nur auf Höhepunkte setzt und auf die „Downs“ komplett verzichten will. Barney Stinson wäre stolz auf Cil City. – Legen… es kommt gleich… där.

„Red Ocean“ gibt’s auf amazon und iTunes zum Download.

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