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DefLine - Devastated Destiny
Konzept
Sound
Struktur
4.5Sterne

Mit ihrer neuen EP schlagen DefLine eine neue Richtung ein: Die Songs klingen erwachsener und sind nicht mehr nur dem Genre Deathcore einzuordnen, die Musikstile Djent und Progressive übernehmen die Oberhand. Am 17. Februar 2017 wird das neue Album erscheinen. Wir durften schon vorab reinhören.

DefLine, deren Name eine Abkürzung für Defensive Line ist, bestehen aus vier Musikern aus dem burgenländischen Bezirk Mattersburg. Fünf Jahre nach Gründung der Band und vielen Neu- sowie Umbesetzungen geht das Quartett nun einen neuen Weg: In den Songs der neuen Platte „Devastated Destiny“ findet man wenig von ihren „alten“ Wurzeln im Death- und Metalcore. Stattdessen möchten sie sich nun im Djent versuchen – und das machen sie auch ziemlich gut. Die Release-Show – sowie auch die EP-Veröffentlichung – wird am 17. Februar 2017 im Savio Puls in Mattersburg stattfinden.

Deathcore trifft auf Djent: Devastated Destiny

Mit “Rule Chains” beginnt die neue EP. Ein gelungener Einstieg, der uns darauf vorbreitet, worauf wir uns in Folge freuen können. Der Song beginnt mit einem packenden Intro, im Hintergrund hört man einen hellen Sound begleitet mit dumpfen Gitarrenschlägen, basslastigen Tönen sowie dem brüllenden Gesang von Frontmann Alexander Knaak.

Beim zweiten Song „Destiny/ Control“ sind vor allem Bass Lines im Vordergrund, diese werden mit Gitarrenriffs gepaart. Besonders hervorzuheben ist hier der gelungene Übergang zwischen den treibenden und den rhythmischen Parts, die den ganzen Song abrunden. Düstere Klänge führen uns in das nächste Musikstück: „Black Skies/ Red Seas“. Im weiteren Verlauf hört man die tolle Mischung aus „clean“ gesungenen Parts und brüllenden Vocals, die das Lied abwechslungsreich erscheinen lassen. „Open Arms/ Loaded Guns“ beginnt mit bass- und schlagzeuglastigen Klängen, die mit einer unverzerrten Gitarrenmelodie einhergehen. Danach folgen genretypische Breakdowns, die von einem kräftigen Gesang begleitet werden. Wie schon der Titel „Hardest Part/ Last Desolation“ des letzten Tracks vermuten lässt, zieht sich hier ein melancholischer Sound durch den Song, welcher den perfekten Abschluss für die vierte Veröffentlichung bildet.

Fazit

Auch wenn die vier burgenländischen Musiker sich von ihren Wurzeln im Death- und Metalcore entfernen wollten, so merkt man doch noch ihren Ursprung, der mit dem Genre Djent verbunden wurde. Man kann sich von Anfang bis zum Ende auf eine fetzige EP freuen, bei der aber auch nicht an ruhigen und melancholischen Teilen gespart wurde.

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