Statt spanischer Rhythmen, wie der Name vermuten lässt, verspricht Granada deutschsprachige Musik im feinsten Dialekt. Schon bevor „Granada“ im September veröffentlicht wurde, wurde die Singleauskopppelung „Piña Colada“ als Sommerhit gefeiert.

Granada – (c) Karmarama

Thomas Petritsch, der sich bereits als Effi einen Namen gemacht hat, besingt in einem weiteren Song mit viel Charme die „Palmen am Balkon“ und sorgt damit auch in den kälteren Herbst- und Wintermonaten für Sommerfeeling. Die Rhythmen und Texte mit Ohrwurm-Garantie bleiben hängen und zeugen von viel Gespür für die Sprache. Auch „Wien wort auf di“ dürfte einigen schon ein Begriff sein und man würde sich gerne zu Granada in den Fiaker setzen und eine Runde durch die Stadt gondeln. Während die Harmonika spielt und man das Traben der Pferde hört, lässt man die Gedanken schweifen. Man überlegt sich, ob es nicht doch gescheiter wäre, das Leben gemütlicher anzugehen und die Arbeit und den grauen Alltag lieber hinten anzustellen. Mit „Ottakring“ folgt eine Hommage an einen Bezirk der österreichischen Hauptstadt, während in „Eh ok“, wie der Name schon sagt, eh alles ok ist. „Lang is her“ sinniert über die schöne Zeit zu zweit im Burgenland und „Spür di Sun“ bringt wieder Abwechslung und Lust auf den Sommer. Der Rhythmus wird schneller und auch die Mundharmonika bietet einen tollen Sound, der perfekt ins Album und zu Granada passt. Einfache, humorvolle Songs mit Texten, die ins Ohr gehen, wärmen das Herz auch an kalten Wintertagen und sorgen garantiert für gute Laune.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.