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High Transition mit „Dear old Pirate“ EP im Review
Songwriting
Technik
Bandsound
Arrangement
4.2STERNE

Im Jahre 2013 haben sich High Transition aus Salzburg aufgemacht, die Welt mit ihrer Musik zu erobern. Nun ist die erste EP, die aus sechs Songs besteht, veröffentlicht.

High Transition haben in den letzen Jahren einiges erlebt. Sie haben an verschiedenen Bandcontests teilgenommen und wurden beim SPH Bandcontest österreichweit Dritte. Auch online haben sie am größten Bandcontest Global Rockstar mit ihrer Single „Devil Wings“ teilgenommen und vertraten als Österreich-Sieger ihr Land bei diesem weltweiten Onlinecontest. Bei über 15.000 Teilnehmern aus 132 Ländern gelang der Band der 13. Platz.

Anfang 2016 begannen High Transition mit Produzent Jay Hundert vom Studio Hundert, der unter anderem die White Miles produzierte, zu arbeiten. Der aktuelle Tonträger wurde beim beim Indie Label „Blaunebel Records, a Division of Watts Music“ im November 2016 veröffentlicht.

Dear old Pirate

Die EP eröffnet mit dem Song „Julius Caesar“. Es handelt sich dabei um die Debütsingle, die schon Ende 2014 veröffentlicht wurde. Schon bei diesem Song hat man es schwer, ein Genre zu bestimmen. Es beginnt wie eine klassische Hardrockballade, bedient sich dabei aber progressiven Gitarreapeggios und Licks, die in einen metalartigen Prechorus münden. Trotz der technischen Verspieltheit zeigen die Jungs aus dem Westen des Landes, dass sie auf jeden Fall treibende und gut hörbare Rockmusik machen wollen. Mit „Dying Fishes“ legen sie in der härteren Indie-Rockschiene nach. Auch hier ist die ausgetüftelte Gitarren- und Schlagzeugarbeit besonders hervorzuheben.

Mit „Remus“ schwelgen High Transition wieder in ruhigeren Sphären und Sänger Philip Steiner in der Falsett-Tenor-Stimmlage. Der Song erhält dadurch einen etwas exzentrisch-experimentellen Touch, wird aber in einen klassischen Rocksong aufgelöst. An diesen Song schließt der Namensgeber der EP „Dear old Pirate“ an. Hier rückt auch der Bass von Benjamin Höfner zum ersten Mal richtig in den Vordergrund. Mit „My Palindrome“ zeigen die Burschen noch einmal, wie viel Druck man gezielt aufbauen kann, um ihn dann in gemütliche Gitarrensoli enden zu lassen. Die EP schließt mit einer Liveversion von „Devil Wings“, der Nummer, die ihnen den 13. Platz beim weltweiten Global Rockstar-Contest eingebracht hat. Diese Version ist nicht nur ein Wink mit dem Zaunpfahl, sich die Jungs einmal live anzuschauen.

Fazit

Der Tonträger stellt ein sehr gelungenes Debüt der Salzburger dar. Nach einigen Singles und vielen Liveshows zeigen High Transition, dass sie auch CDs produzieren können, die nicht nur eine Kompilation mehrerer Singles sind, sondern dass sie auch den roten Faden trotz der vielen Ausflüge in andere Genres beibehalten können.

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