John Newman, ein 23-jähriger britischer Singer-Songwriter hat die ganze Musikhörerschaft in Europa und in den meisten Common Wealth Staaten unisono überzeugt. Ich war ursprünglich ein wenig skeptisch, weil die Meinungen fast schon zu gut waren. Er wird mit Superlativen überschüttet und sorgt für musikalische Begeisterung auf ganzer Linie.

Ich habe mir geschworen, in diesem Text keine Superlative zu verwenden, aber das ist bei diesem Album wirklich eine schwierige Angelegenheit. Die Songs sind durchkomponiert bis ins kleinste Detail. Das mag für manche etwas befremdlich wirken, weil in gewissen Songs die Ecken und Kanten fehlen. Aber mich stört es in keinster Weise, wenn etwas gut durchdacht und nach Perfektion strebend ist. John Newman schafft den sehr schweren Spagat zwischen Soul und Pop als wäre es kinderleicht. Er hat sowohl Songs für den klassischen verregneten Sonntag Nachmittag auf der Couch mit einer Decke und dem/der Liebsten, als auch Nummern bei denen man nicht mal anssatzweise ruhig sitzen bleiben kann. Klassische Beispiele dafür sind „Love me again“ oder „Try„. Beim Lauschen der mitreißenden Pianoriffs und rhythmischen Claps muss man sich einfach bewegen und den Gefühlen freien Lauf lassen, man kommt da nicht aus.

Newman ist kein völliger ein Neuling in der Musikwelt. 2012 hatte er die Ehre gemeinsam mit Alex Clair und Rudimental den Song „Not Givin in“ aufzunehmen.

Ich habe bewusst seinen aktuellen Charts – Hit ausgewählt, da ich die Nummer einfach geil finde.

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