„Nach MDMA kommt MDMD, und wenn du dich fragst was das heißt, ganz einfach nur: Montag der Morgen danach“.

Joshi Mizu MDMD (c) Peter Schings

Joshi Mizu – MDMD Artwork: Peter Schings Label: Indipendenza

Schon der Albumtitel zeigt, in welche Richtung das Album geht. Das Album macht Spaß, man hört Joshi Mizu gerne zu, wenn er von der letzten Party erzählt. Hat er letztes Jahr noch in Tokio Party gemacht, so macht er heuer Party in Las Vegas. Auf den Weg dahin passieren viele Dinge, man albert herum. Zwischendurch macht man sich über nordkoreanische Diktatoren lustig, vergisst ab und zu mal Namen, und bestreitet diverse Dinge getan zu haben, für die man sonst Ärger bekommen würde. Wie gesagt, es macht Spaß sich diese Seite des Albums anzuhören, aber diese Seite ist sehr kurzweilig. Einige Songs haben keinen Langzeitgedanken und sind zum skippen verurteilt. Trotzdem findet man auf MDMD auch einige Perlen. Dazu gehört so ziemlich jeder Refrain auf dem Album. Joshi Mizu hat einfach eine Begabung dafür eine gute Hook abzuliefern. Das tröstet auch oftmals über einen durchwachsenen Part hinweg. Das Album bietet 13 Songs, ab der Hälfte des Albums kommen Featuregäste hinzu. Ein Song, bei dem das Feature hervorragend geklappt hat ist „Kreaturen“. Joshi Mizu wird hier von seinem langjährigen Kumpel RAF Camora unterstützt. Die Beiden liefern damit einen der besten Songs des Albums ab. Der Text, der Flow und auch die Hook hätte man hier nicht besser machen können. Die Steroids sorgten mit ihrer Produktion für ein einheitliches Soundbild, das Album ist somit gut in einem durchzuhören.

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