Leyya lassen erstmals von sich hören. Mit Spanish Disco stellt das Duo aus Oberösterreich neue Klänge in der Inide-Szene vor.

Wenn ich jetzt sage, Leyya präsentieren ihr Debütalbum, dann wird wahrscheinlich fast niemand wissen, wer Leyya sind. Wir wussten es auch nicht, sind aber dafür jetzt umso begeisterter und umso genauer informiert. Wir haben ihr Album, das am 22.05.2015 erscheinen wird, schon vorab hören dürfen und werden euch jetzt unsere Meinung dazu wissen lassen. Eines kann man vorweg aber schon sagen, für alle Indie Fans ist es fast ein Muss.

LEYYA

Es ist beinahe unfassbar, dass man den Namen Leyya noch kaum gehört hat, obwohl sie mit ihrer EP “Drowning in Youth“ zur Soundparkband des Monats auf FM4 gekürt worden sind und sogar #6 in den deutschen Campus Airplaycharts geworden sind. Die zwei jungen Künstler stammen aus Oberösterreich und haben es sich zum Ziel gesetzt, ihre Lieder in unsere Köpfe zu verpflanzen. Ob ihnen das gelingen wird? Einige ihrer Songs des Albums „Spanish Disco“, lassen ja bereits darauf hindeuten, dass dies durchaus der Fall sein könnte.

SPANISH DISCO

Das Album eröffnet mit einem rein musikalischen Intro und führt so ruhig und entspannt zu den anderen Tracks über. Das Duo lässt aber bereits im zweiten Song Stimmen erklingen und vereint die schrägsten Sounds miteinander. So wird beispielsweise ein elektronischer Beat mit ganz klassischen Elementen verbunden und es setzt sich auch das Konzept des Chaos‘ gegen das der Ordnung durch. Das mag nun vielleicht schwer vorstellbar sein, wird sich aber von selbst erklären, wenn man sich durch das Album hört. Die Produktion von „Spanish Disco“ kann auch im internationalen Vergleich durchaus mithalten. Trotzdem lassen die Oberösterreicher ihr Publikum teilweise im Dunkeln und geben nicht alles vorweg preis. Einiges ist und bleibt ein Mysterium (aber natürlich im positiven Sinne). Es scheint nun nach erstmaligem Hören so zu klingen, als ob Leyya ein umfangreiches und schlüssiges Konzept vor sich hatten, als sie das Album in Angriff nahmen. Dem ist aber keineswegs so, denn von einem Konzept wollen die beiden Eferdinger nichts wissen. Trotzdem ist es ihnen gelungen einen roten Faden zu kreieren, der sich durch das gesamte Album von rund 13 Liedern zieht.

WAS SAGEN WIR?

Wie oben schon erwähnt, hat das Album reichlich Potential um mit andern Indie Produktionen mithalten zu können. Was konkret sich das Duo aber für die Zukunft vorstellt, lässt sich aus diesem Album nicht herauslesen und somit lassen sie sich zahlreiche Türen offen. Reinhören kann jedenfalls nicht schaden, auch wenn man kein hardcore Indie-Fan ist.

Foto (c): Add On Music

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.