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Lovecat über Freiheit, Frieden und viel Liebe
Sound
Texte
Stimmung
Abwechslung
4.2STERNE

Der Wiener Musiker Lovecat präsentiert mit seinem Debütalbum “The Great Catsby” eine musikalische Mischung, die an die 80er-Jahre erinnert, die Liebe thematisiert und wunderbar entspannt klingt.

Nach eigenen Aussagen kann das Debütalbum „The Great Catsby“ des Wiener Electro-Pop-Musikers Lovecat nicht für weltweiten Frieden sorgen oder schwierige politische Probleme lösen, aber es soll immerhin neue Antworten auf alte Liebesfragen liefern. Der Do-It-Yourself-Musiker Lovecat, der mit bürgerlichem Namen David Haering heißt, bezeichnet die Platte mit insgesamt zwölf Songs als „Ode an Freiheit, Frieden und Liebe“.
Eröffnet wird das Album mit dem Track “Lovesong”, der den Zuhörer perfekt auf alle weiteren Tracks einstimmt. Eine eingängige Melodie, Electro-Sounds und Synthie-Klänge machen den Anfang, bis Lovecats Stimme erklingt. Thematisch ebenfalls sehr passend geht es um die Liebe: Wenn Lovecat (als lyrisches Ich) einen Song schreiben müsste, dann wäre es ein Liebeslied, denn Liebe ist alles, was er fühlt.

Ganz relaxed zurück in die 80er-Jahre

Auch die zweite Nummer „Song For Eternity“ kommt ganz relaxed um die Ecke und nimmt den Zuhörer mit seiner eingängigen Melodie gefangen. An diesem Track hat Sängerin Jill Possible den Wiener Musiker mit ihrem Gesang unterstützt, was zu einer gelungenen Abwechslung auf dem Album führt. Der Titel „Tracking Heartbeats“ hat vor fünf Jahren erstmals Lust auf mehr von Lovecat gemacht. Schnelle Electrobeats und Davids Stimme konnten schnell für eine kleine, aber stetig wachsende Fangemeinde sorgen.

Sucht man in den zwölf Songs des Albums nach Gemeinsamkeiten, dann kann man folgende Dinge zusammenfassen: Viele Synthie-Klänge werden mit anderen Electro-Pop-Sounds gemischt und darüber ertönt dann die entspannte Stimme von Lovecat. Der Stil erinnert stark an die 80er-Jahre, passt aber unglaublich gut in unsere heutige Zeit. Schuld daran sind wahrscheinlich die Künstler, mit denen David Haering aufgewachsen ist: The Pet Shop Boys, Erasure oder Yazoo sind nur drei davon. Aber nicht nur hier hat der Wiener gelernt, wie Musik klingen kann und soll, sondern auch während seiner Zeit in anderen Band-Formationen. Mit Lovecat hat er sich aber endlich seinen Traum erfüllt und sein eigenes Projekt auf die Beine gestellt. Ganz nach dem DIY-Prinzip hat er beinahe alle Instrumente selbst am Computer erklingen lassen, ab und zu hat er Unterstützung von anderen Musikern erhalten, sodass neben Haering selbst auch andere SängerInnen zu hören sind. Es sei allerdings angemerkt, dass es sich hier um Electro-Pop handelt: Wer auf authentische Singer/Songwriter-Musik steht, die ohne große technische Möglichkeiten auskommen soll, wird mit „The Great Catsby“ wenig anfangen können.
Insgesamt ist das Album eine schöne Sammlung an entspannten Songs, die zum Träumen und Abschalten einladen. Man darf auch einmal die großen Probleme in der Welt vergessen und sich den schönen Themen im Leben widmen. Gerne bei gedimmten Licht und in romantischer Atmosphäre.

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