Selten zuvor in den letzten Jahren herrschte um eine Veröffentlichung eine derartig große Erwartungshaltung und Euphorie innerhalb der Drum & Bass Szene.

Mefjus_Emulation_Cover

Mefjus – Emulation Label: Critical Music

Zu massiv war der Einfluss den der junge Österreicher in den Jahren zuvor auf die Entwicklung des Neurofunks und damit die Entwicklung der gesamten Szene hatte. Insgesamt 14 Tracks befinden sich auf dem Album. Sechs davon entstanden in Kooperation mit folgenden Künstlern: Dope D.O.D, Phace, Misanthrop, Maksim, sowie zwei mit Zoe Klinck. Der erste Track des Albums „Change Of Mind“ ist eine Kooperation mit dem MC Maksim. Mit diesem gemeinsam veröffentlichte er bereits die Tracks Struggle & Pain sowie Primal Instinct und auch bei dieser Hip-Hop/Halftime Nummer harmoniert die Kombination außerordentlich gut. In diesem Werk wie auch in „Taking“ gemeinsam mit Zoe Klinck zeigt sich Mefjus Hip-Hop vergangenheit. Letzterer ist außerdem der Geheimtipp des Albums. Doch auch wer sich nach den Mefjus typischen Dancefloorkillern sehnt, wird nicht enttäuscht. „Continous“, „Suicid Bassline“ oder der alles vernichtende, aus einer reinen Basswall bestehende „Surrounded“ zeigen die brachiale Energie die Mefjus im Stande ist freizusetzen. Hervorzuheben ist auch noch der Titeltrack „Emulation“, der wie der Name schon sagt zu 100% synthetisch, ohne das hinzufügen von zusätzlichem Audiomaterial produziert wurde. Alles in allem ein sehr gelungenes Debütalbum, dass den Zeitgeist der internationalen Drum & Bass Szene eingefangen hat und zugleich ein Statement bezüglich der Entwicklung des Neurofunks darstellt.

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