Die nordirischen Progressivrocker von „Mojo Fury“ hatten seit dem Release ihrer Platte „The Difference Between“ im November letzten Jahres wenig ruhige Momente. Viele Shows, Interviewanfragen und Fanpost. So muss ein Musikerleben aussehen. Diese Band beehrt in Kürze auch die österreichischen Veranstaltungsorte mit ihrem druckvollem Sound.

Die Musiker haben sich alle ganz klassisch am Music College kennen gelernt und, nach sicherlich der einen oder anderen alkoholgeschwängerten Jamsession, beschlossen, eine Band zu gründen. Zweifelsohne ist die Gegend rund um Belfast jetzt nicht für ihre musikalische Vielfalt bekannt und deswegen war es für Mojo Fury kein Leichtes aus der musikalischen Einöde rauszukommen. Die Lokalität ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass ihr Debutalbum „Mojo Fury“ erst 2011, fünf Jahre nach dem Release, kommerziell erfolgreich wurde.

Nachdem die Band 2011 vom „Artrocker“ [Musikmagazin] mit dem „New Blood“ Newcomer- Preis prämiert wurde, wollen sie  jetzt mit diesem Album beweisen, dass Newcomer nun wirklich kein adäquater Titel für die Nordiren mehr ist.

Persönlich erinnern sie mich an eine Mischung aus Nirvana und Led Zeppelin. Eine ganz neue Kombination aus straightem Rock mit Schlagzeugriffs aus den 70er und verzerrten Gitarren, die eine geballte Ladung rotzigen Grunge durch die Verstärker pusten. Als hätte in den 90er ein Elternteil mit Led-Zeppelin-Affinität versucht, mit seinem Cobain vergötternden Kind eine Band in der hauseigenen Vorstadtgarage zu gründen. Eine sehr coole Mischung.

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