Was braucht man, um über lange Zeit erfolgreich zu sein?
Authentizität, Vulnerabilität in der Stimme und absolute Liebe zur Musik!

Vor acht Jahren hat ein kleiner Schotte mit italienischem Background die Musikwelt mit seinem Singer-Songwriter Charme ein wenig entschleunigt. Mit seiner leicht rauchigen Stimme, einem oversized Rundhals-T-Shirt, Brusthaaren und “Out Of the Bed“-Frisur hat sich dieser Musiker in die Herzen der Popwelt gespielt und gesungen. Sein relaxter Sound, der sich durch seine Attitüde, die Gitarre und seinen unglaublichen Songwriting-Qualitäten definiert, findet vor allem wortwörtlich Anklang bei der weiblichen Hörerschaft.

Nun zum Album „These Streets„:
Das Album lebt davon, dass ein großartiger Künstler anscheinend nicht weiß, was für ein Potential in ihm steckt und daher diese unverkennbare Vulnerabilität in der Stimme hat. Dieses Album war nicht mal wirklich geplant, und noch viel weniger, dass es so einen Anklang findet und obendrein so einen kometenhaften Erfolg hat.

„Slow down, Lie down,
Remember it’s just you and me.
Don’t sell out, bow out,
Remember how this used to be.

I just want you closer,
Is that alright?
Baby let’s get closer tonight“

(Textzeile aus „Last Request“ -Paolo Nutini)

Mit solchen Textzeilen schaffte es der Schotte sich in die Herzen seiner Fans zu singen und eine Atmosphäre von vollkommener Geborgenheit und Entspannung zu schaffen.

Das Album hat prinzipiell eher ruhigere Sonntagnachmittag-Kuschelnummern im klassischen Singer/Songwriter Style, doch es finden sich auch zwei Tracks, die durchaus dazu verleiten die Couch zu verlassen, seine Tanzschuhe anzuziehen und die Nacht zum Tag zu machen.

Prinzipiell für alle frisch Verliebten unter unseren Lesern, die ihren Partner an einem entspannten, verregneten Nachmittag mit Couch, Decke und einfach nur Zeit zu zweit verwöhnen wollen, sei dieses Album sehr ans Herz gelegt!

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