Österreichs größter Electro Export Parov Stelar ist wieder da. Mit einem Doppelalbum glänzt der Pate des Electro Swing.

Einer der wohl erfolgreichsten Musik-Exporte Österreichs ist derzeit Parov Stelar. Der Producer und DJ, der eigentlich Marcus Füreder heißt, stammt aus Linz und begeistert MusikliebhaberInnen verschiedenster Szenen und Altersgruppen mit seiner Musik, dem Electro Swing. Parov Stelar Die Mixtur aus Vintage-Samples kombiniert mit satten Bässen und melodiösen Beats erfreut nicht nur Fans der elektronischen Tanzmusik, Electro Swing boomt. Manche scheuen keine Mühen und engagieren sogar echte Swing-Tanzlehrer, die die Gäste in ein Paar der Grundschritte einweisen. Aber auch ohne den Tanz der Vergangenheit zu beherrschen, Electro Swing können sich einfach viele einigen. Der Name Parov Stelar ist in der Szene ein Begriff, mittlerweile kennen ihn aber auch die meisten ClubgängerInnen und sogar die RadiohörerInnen, denn Stelar ist wirklich überall zu hören, internationalen Kollaborationen sei Dank. Sein neuestes Album „The Demon Diaries“ schoss direkt auf Platz eins der Itunes Charts Austria.

Vom eigenen Label zur internationalen Karriere

Gestartet hat der Linzer seine Karriere Ende der 1990er Jahre in den Clubs von Österreich. 2003 gründete er sein eigenes Plattenlabel “Etage Noir Recordings” und seitdem ging es steil bergauf mit seiner Musikkarriere. Ein Jahr später veröffentlichte er erstmals unter seinem jetzigen Künstlernamen die EP “Kiss Kiss”. Radio FM4 spielte den Song und das darauf folgende Album “Rough Cuts”, woraufhin Parov Stelar der internationale Durchbruch gelang.
Er war zu der Zeit eindeutig einer der ersten, die Electro Swing produziert haben und hat damit seine Marktlücke gefunden. Nach Erscheinen des Albums “Shine” wurde er von BBC zu einem der vielversprechendsten Produzenten Europas gekürt.

CD 1 – Parov Stelar

Inzwischen hat er drei Mal den Austrian Music Award – Amadeus gewonnen und Größen wie Lana Del Rey und Lady Gaga geremixed. Er hat mittlerweile ganze sechs Alben veröffentlicht und sein neuestes wurde entsprechend sehnsüchtig von den Fans erwartet.

Wer Parov Stelar mag, kennt und schätzt seine spezielle Soundästhetik. Dass der Künstler Perfektionist ist, wird schnell klar. Über das neue Album gibt er auf seiner Facebook Page bekannt: „Kunst in hoher Qualität ist seit meinen Anfängen äußerst wichtig für mich, so auch bei ‚The Demon Diaries‘.“

„Kunst in hoher Qualität ist seit meinen Anfängen äußerst wichtig für mich, so auch bei ‚The Demon Diaries‘.“

Um all seine Fans wirklich glücklich zu machen, hat der Musiker diesmal ein vielseitiges Doppelalbum produziert. CD 1 von „The Demon Diaries“ setzt das elektronische Konzept der bisherigen Alben fort und vertont einige, schon bekannte, Nummern neu. Dieser Teil des Doppelalbums ist absolut Club-tauglich. Er wird sich in der Strandbar genau so gut machen, wie im Auto unterwegs ins Grüne. Wer einen Soundtrack für die nächste Sommerparty sucht, ist hier gut bedient mit ausgewogenen, fein produzierten Electrotracks, die in aller Parov Stelar Manier trotzdem ihren ganz eigenen, lässigen Klang haben.

CD 2 – Aus alten Klassikern werden neue Hymnen

Auf der zweiten CD des Doppelalbums zeigt sich Parov Stelar von einer anderen Seite. Er bietet einen anderen konzeptuellen Ansatz. Für diesen hat Stelar sich einige musikalische Klassiker vorgenommen und diese mal nicht gesampelt, sondern neu aufgelegt. In einer ganz neuen Klangästhetik verarbeitet er nicht nur elektronische Sounds, sondern erweitert das Spektrum. Er verpasst alten Songs wie “Summertime” ein neues Klangbild. Zu neuem Leben erweckt er sie nicht nur durch elektronische Untermalung, sondern auch durch zeitlosen Klang des Klaviers. Gesangliche Unterstützung hat er sich dafür auch geholt. Maya Bensalem singt “Summertime”, Anna F. leiht “Walk Away” ihre Stimme. Besonders hervorgestochen ist von CD 2 ist der Track Magenta Rising, der klingt, als hätte Stelar ihn als Titelsong für den nächsten James Bond Film produziert. Hymnen-artige, epische Stücke mit starken Stimmen und melancholischer Atmosphäre dominieren den zweiten Teil des abwechslungsreichen Werks. An den Aufnahmen zu diesem Teil des Albums waren mehr als 25 Musiker beteiligt, die die elektronischen Beats mit dem unverwechselbaren Klang echter Instrumente abrunden. Um auch live die Untermalung von Piano und Konsorten nicht missen zu müssen, nimmt Parov Stelar für künftige Konzerte Musiker mit auf die Bühne.
Dass Parov Stelar live einen Besuch Wert ist, dafür sprechen auch die Zahlen. Ganze 11.000 Fans kamen kürzlich zu seinem letzten Konzert in der Marxhalle in Wien am 30. Mai.

Besonderes Extra für echte Fans

Für begeisterte Parov Stelar Fans hat der Österreicher sich etwas besonderes einfallen lassen. Das Deluxe Album gibt es in einem limitierten Box-Set. Enthalten sind beide CD’s, Doppel-Vinyl und eine 7-Inch-Vinyl mit Remix für Lady Gaga und Tony Bennet und obendrauf einem unveröffentlichten Song. Als wäre das noch nicht genug, liegt dem Box-Set außerdem ein 60-seitiger Bildband mit Fotografien und Malereien vom Künstler selbst bei. Wir sind sprachlos.

Parov Stelar kann man natürlich nicht nur über die Kopfhörer genießen, sondern sollte ihn sogar lieber live erleben. Wenn Ihr erfahren möchtet, wann und wo der Electro Swing Artist auf der Bühne zu sehen ist, dann informiert euch hier über seine Facebook-Seite.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.