Ruhige Klänge zum Kekse backen - Das Weihnachtsalbum der Gasslspieler
Einheit
Weihnachtlich
Musikalische Perfomance
4.4Sterne

Mit ihrem neuen Weihnachtsalbum „Freu‘ dich Erd‘ und Sternenzelt“ holen uns die Gasslspieler zurück zur wahren Geschichte von Weihnachten. Ruhige Melodien und leise Texte lassen den Stress vergessen und das Kekse backen umso schöner sein. 

Geschenke besorgen, den Christbaum schmücken, das Festmahl planen – diese Dinge wachsen uns in unserer konsumgeprägten Weihnachtszeit schnell über den Kopf. Mit ihrem neuen Weihnachtsalbum „Freu‘ dich Erd‘ und Sternenzelt“ bremsen die Gasslspieler unsere hurtigen Besorgungen und stressvollen Gedanken, und erinnern uns daran, worum es zu Weihnachten wirklich geht. Ruhige Klänge und christliche als auch weltliche Texte machen das Album zu einer Top-Empfehlung für die Festtage.

Rau und natürlich

Die Gasslspieler haben sich dem deutschsprachigen Liedgut verschrieben und gestalten mit ihrem Instrumentarium, bestehend aus Percussion, Geige, Gitarre und Gesang, bereits seit neun Jahren Melodien aus ganz Europa sowie Eigenkompositionen. Der Kern der Konstellation besteht aus drei Musikern: Harald Binder, Christina Gaismeier und Andreas Neumeister. Sie sind es auch, die hinter der neuen CD-Produktion stecken, ergänzt durch Matthias Ihrybauer am Akkordeon und Robert Polsterer mit Kehlkopfgesang.

Gasslspieler Cover

Das zweite Weihnachtsalbum der Gasslspieler mit dem Titel „Freu‘ dich Erd‘ und Sternenzelt“ (c) Agnes Gantz

Stress haben sie sich mit ihrem neuen Werk keinen gemacht. „Christina und ich haben zu später Stunde immer wieder Lieder gesungen, die wir beide aus unseren Familien kennen. Irgendwann ist uns dann die Idee gekommen, das Zeug aufzunehmen, und die Gasslspieler sind das ideale Vehikel dafür“, erzählt Gitarrist und Sänger Andreas Neumeister. Genauso natürlich wie der Entstehungsprozess waren auch die Aufnahmen. Bei Christof Seidl im PoetStudio in Wien haben die drei ein raues und natürliches Werk geschaffen. „Den Großteil haben wir einfach zu dritt im Studio sitzend oder stehend in die Mikrophone gespielt. Es wurde nur da und dort ein wenig nachbearbeitet.“

Alte Melodien sind zeitlos

Auf „Freu‘ dich Erd‘ und Sternenzelt“ finden sich elf Songs, die größtenteils mit Gesang versehen sind, aber auch ein paar wenige rein instrumentale Nummern sind dabei. Inhaltlich erzählen die Lieder die christliche Geschichte, die hinter Weihnachten steckt, oder verleiten einfach zum Träumen oder Nachdenken, wie zum Beispiel der Song „Hast du am Himmel die Sterne gesehen“. Musikalisch ist das Album ruhig, besonnen und klar – von jeglichem Überfluss und Kitsch ist keine Spur. Die Gasslspieler liefern somit das ideale Album für all jene, die „Last Christmas“ und Co. den Kampf ansagen wollen.

Die Basis für die Besinnlichkeit und Natürlichkeit bietet die Vergangenheit. „Alte Melodien müssen irgendetwas an sich haben, das bewirkt hat, dass sie die Zeit überdauern. Das sind einfach starke Melodien“, beschreibt Andreas Neumeister. So finden sich Lieder wie „Nun komm, der Heiden Heiland“ aus dem Jahr 1524 oder die titelgebende Nummer „Freu‘ dich Erd‘ und Sternenzelt“, welche ihren Ursprung in dem 15. Jahrhundert hat, auf dem Album. Auch wenn selbstverständlich jedes Lied eine neue Interpretation von den Gasslspielern verliehen bekommt, versuchen sie, dem Kern des Liedes treu zu bleiben: „Viele historische Nummern sind an sich wunderschön. Da kann man nicht viel falsch machen.“

Kekse backen und träumen

Ihre Inspiration finden die Musiker in unterschiedlichen Dingen des Alltags, in emotionalen Erlebnissen und an persönlichen Orten. Das Rezept für ein gutes Lied jedoch ist, dass es einen berühren, abholen und von einem Ort zum anderen bringen kann. „Musik ist Kommunikation. Ein Stück Musik muss eine eigene Farbe haben – aber Worte reichen nicht, um Musik zu beschreiben“, so Andreas Neumeister.

„Worte reichen nicht, um Musik zu beschreiben“

Mit ihrem Weihnachtsalbum zeigen die Gasslspieler, dass ihr Rezept auch in der Praxis bestens funktioniert. Sie präsentieren ein Album, das den Zuhörer abholt und ihn in eine weit entfernte Welt bringt, in der für Hast und Ärger kein Platz zu sein scheint. Vor allem instrumentale Nummern wie „Rauhnachtstraum“ und „Mondschein“, welche beide Eigenkompositionen sind, sind getragen von Emotionen und Leichtigkeit – ideale Werkzeuge also, um dem stressigen Alltag den Rücken zu kehren. „Das Album soll die Menschen einfach dazu bringen, Kekse zu backen“, meint Andreas Neumeister und Christina Gaismeier fügt hinzu: „Oder ein bisserl zu träumen.“

Live könnt ihr euch von den Gasslspielern am 21. Dezember 2015 am Adventmarkt Purkersdorf und am 23. Dezember am Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung in Wien überzeugen.

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