Seid gespannt auf das Debütalbum von Sortout
Texte
Songzusammenstellung
Gesamtkonzept
4.2Sterne

2016 wird großartig – schon jetzt stehen unglaublich viele coole Konzerte und Releases im Kalender. Eines davon wird am 10. Jänner das Debütalbum der Feldkirchner Band Sortout sein. Wir haben uns „Burden of Memories“ vorab angehört und verraten euch die Highlights.

Die fünf Jungs stehen seit 2011 gemeinsam auf der Bühne und spielen Shows in ganz Österreich. Nach der EP „Shadow Slave“, die 2014 veröffentlicht wurde, folgt im Jänner endlich die erste LP mit dem Namen „Burden Of Memories“.

Es ist immer toll, wenn Bands eine „richtige“ CD, mit Hülle und Booklet und allem was dazugehört, schicken – und nicht nur einen Downloadlink. Zu einem Album gehört einfach mehr, als nur die Songs, die darauf enthalten sind. Auch das Artwork und die Texte, eigentlich das ganze Design, sind Teil des Gesamtkunstwerks.
Auf den ersten Blick sieht das Artwork von „Burden Of Memories“ aus, als wäre es auf Leder gedruckt. Hinten natürlich wie immer die Tracklist und im Booklet die Texte und Credits, alles sehr schön gestaltet.

Burden Of Memories

Artwork (c) Matthias Klapper

Aber kommen wir zum musikalischen Inhalt.

Die Songs

Die Songs, insgesamt sind es elf an der Zahl, sind eine Einheit mit rotem Faden, aber doch hat jedes Lied für sich seine Eigenheiten.

Das Album startet mit dem Intro “Seven”, das die Stimmung für die Scheibe gleich mal in die richtige Richtung bringt, mit Donner und Regen und einer eingängigen Gitarrenmelodie.

Der Übergang zum ersten Song „May You Live Forever“ könnte etwas weicher sein, aber zumindest weiß man gleich ab der ersten Sekunde, woran man ist – kräftige Shouts und ein treibendes Schlagzeug geben den Ton an.

Beim zweiten Song, „Chained“, ist mir vor allem der Text sofort im Kopf hängen geblieben:

„Never feel to safe
This will not be my end
I’ll keep my head up
Even if I’m chained“

Die Kombination aus den Shouts und dem cleanen Gesang macht die Passage interessant und bringt die Lyrics klar zur Geltung.

Ein Song am Album kam mir bekannt vor – und nach ein paar Sekunden Intro wusste ich auch schon genau, warum. Es war „An Ember Awakes“, die erste Singleauskopplung des Albums, die wir euch vor einiger Zeit schon vorgestellt haben. Hier nochmal das Video dazu:

Secrets In Graves“ macht gleich am Anfang Druck, mit einem schwerfälligen Rhythmus, in dem das Schlagzeug dominiert und der dann mit Einsetzen der Stimme in ein cooles, melodisches Riff übergeht. Mit einem cleanen Refrain, der zum Mitsingen einlädt, und viel Energie ist der Song meiner Meinung nach einer der besten am Album.

Herausgestochen ist auch noch „The Darkest Gate“ mit den Vocals in der zweiten Hälfte des Songs, die irgendwie ganz kurz mal ein bisschen an Corey Taylor (Slipknot) erinnern. Auch die Lyrics sind spannend:

„Being myself was never enough
Enough to return your broken soul”
“This is not the time, forgiveness
Must wait for me ‘cause I
Will never forget my life, my love – dead and gone”

Das Album endet mit “Bury Your Shadow”, ein Song der so richtig viel Energie hat und nochmal zeigt, was Sortout am besten können: Dynamische Riffs, melodischer Gesang mit heftigen Shouts und eine Lawine an Sound, die einen nahezu überrollt.

Fazit

Alles in Allem haben Sortout mit „Burden Of Memories“ ganze Arbeit geleistet und ein großartiges Debüt hingelegt. Die Songs passen gut zusammen und trotzdem hat jedes Lied seinen eigenen Sound und spezielle Eigenheiten.

Am 9. Jänner, also einen Tag vor der offiziellen Veröffentlichung, wird “Burden Of Memories” übrigens erstmals live präsentiert, und zwar bei der Album Release Show im Schlachthaus in Dornbirn.

Tracklist

1. Seven
2. May You Live Forever
3. Chained
4. Nothing To Lose
5. An Ember Awakes
6. Rise Of The Fire
7. Secrets In Graves
8. Voices
9. The Darkest Gate
10. Perish In Oblivion
11. Bury Your Shadow

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