Das fünfte Studioalbum der Symphonic Metaller Serenity ist benannt nach einer Sammlung von Zeichnungen und Notizen Leonardo Da Vincis – „Codex Atlanticus“.

In den elf Nummern erzählt Sänger und Mastermind Georg Neuhauser die Geschichte des Künstlers und entführt uns in eine Welt voller Verschwörungstheorien, geheimer Romanzen und schicksalsträchtiger Tragödien. Das durch und durch epische Intro bereitet die Zuhörerschaft auf die bevorstehende Reise in die Renaissance vor. Gleich die zweite Nummer „Follow Me“ offenbart die volle Wucht Serenitys – der treibende Rhythmus, gepaart mit der emotionalen Stimme Neuhausers und einer durchdachten Orchestrierung inklusive Chor macht diesen Song zu einem Highlight. Ein weiterer Anspieltipp ist „Iniquity“. Nach einem zarten Glockenspiel wird ein unglaublich großer Sound kreiert, der nicht nur den textlichen Inhalt der Nummer unterstützt, sondern auch eine packende Spannung erzeugt. Dass Serenity auch abseits von energiegeladenen Klängen und Gitarrensolos eine gute Figur machen können, zeigt die Ballade „My Final Chapter“. Die Betonung liegt hier aber auf „können“, denn die stimmungsvolle und melancholische Theatralik fehlt bei dem zweiten ruhigeren Song des Albums eindeutig. „The Perfect Woman“ tanzt gänzlich aus der Reihe und erinnert eher an einen poppigen MusicalSong als an Symphonic Metal. Glücklicherweise retten die beiden finalen Nummern den Gesamteindruck und entfachen wieder die gewohnte Kraft der Band.

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