Nach drei Alben (das bisher aktuellste erschien 2013) und beinahe zehn Jahren Bandgeschichte gibt’s wieder was auf die Ohren. The Trousers zeigen, wie der Hase läuft.

The_Trousers_Mother-of-Illusion

The Trousers – Mother of Illusion (c) Soulmachine Records

Mit 37 Minuten Länge und zehn Songs ist das Album kürzer als ihre bisherigen. Dafür ist das abgelieferte Material umso überzeugender. Sie bleiben ihrem Stil treu und wirken doch so frisch. Eine Weiterentwicklung ist deutlich spürbar. Irgendwo zwischen den Rolling Stones und AC/DC, inklusive einer moderneren Note liegt ihr Sound, der stets zum mitwippen anregt und einen sogar zum Tanzen bringt. Jeder Song könnte ein Hit sein. Ich fühle mich zurückversetzt in eine Zeit, in der ich noch lange nicht geboren war. Einen Mix zwischen 70er vintage Rock’n’Roll und modernem Garage Rock wollen die Jungs aus dem schönen Budapest bieten. Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Sänger Zoltan wissen was sie tun. Gleich beim ersten Song „Buckley Funeral Home“ bin ich in eine Art Bann gezogen. Das Riff zu Beginn passt wie die Faust aufs Auge und macht auf Anhieb jede Menge Stimmung. Schlagzeug und Gesang setzen ein und treiben den Song auf die Spitze. Ein packender Refrain folgt. Beim durchhören zeigt sich, dass jeder Song perfekt in das Album passt. Nichts wirkt fehl am Platz oder gar langweilig. Viele coole Riffs, ein solides Schlagzeug, das die Songs antreibt und der wirklich coole, unverwechselbar rockige Gesang. Das Album ist durch und durch stimmig. Als besonderen Anspieltipp kann ich euch „Break Your Mind“ ans Herz legen. Im Prinzip sind es alle Songs wert, gehört zu werden. Das Album ist bereits erhältlich, und wartet nur darauf die Aufmerksamkeit zu bekommen, die es verdient.

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