Auf dem Tribute-Album verbeugen sich äußerst hochkarätige Interpreten musikalisch vor einem der größten Songwirter unserer Zeit, Sir Paul McCartney.

Am 14.11.2014 ist es endlich soweit: Was 2003 als Idee des Produzenten und McCartney-Fans Ralph Sall begann, landet in den Läden, um Anhänger des ehemaligen Beatles und äußerst erfolgreichen Solokünstlers zu erfreuen. Es gelang Sall, für das Projekt neben der langjährigen Begleitband von Paul McCartney eine beeindruckende Reihe an Künstlern zu gewinnen, die sich alle zu seinem Einfluss zu ihrer jeweils eigenen Karriere bekennen und Songs aus allen Schaffensperioden McCartneys in ihren eigenen Versionen darbieten.

Von Bob Dylan bis The Cure

Die erste Zusage kam dabei von Beach Boy Brian Wilson. Er entschied sich für den Song „Wanderlust“ von McCartneys 1982 erschienem Solo-Album „Tug of War“ und lässt damit Herzen schmelzen. Ganz besonders erfreulich ist weiters die Mitarbeit von Songwriter-Legende Bob Dylan, der sich den Beatles-Song „Things We Said Today“ vornahm, um ihm mit seiner einzigartigen Stimme eine ganz besondere Note zu verleihen. Den Beatles-Klassiker „Yesterday“ schnappte sich ein weiterer ganz großer, nämlich Country-Sänger Willie Nelson. Weiters sind auch The Cure dabei, die wohl selten so beschwingt klangen, wie hier mit „Hello Goodbye“. Mit Pauls Sohn James am Keyboard stellen sie damit auch den Vorboten des Albums.

Klassiker mit neuem Anstrich

Doch auch etwas jüngere Semester lassen dem Sir mit Versionen seiner Songs eine musikalische Würdigung zukommen. So gibt etwa Jamie Cullum „Every Night“ zum Besten, das noch in der Beatles-Zeit entstand, schließlich aber auf McCartneys erstem Solo-Album erschien und auch Corinne Bailey Rae und Owl City durften mitwirken. An dieser Stelle könnten noch viele mehr als prominente Namen und die von ihnen dargebotenen Songs aufgezählt werden, immerhin enthält das Album ganze 34 Titel (auf der Limited Edition sind es sogar 42) und jeder einzelne demonstriert Sir Paul McCartneys große Songwriterkunst. Man hört sich „The Art Of McCartney“ also am besten von vorne bis hinten an, damit einem keiner der beteiligten Künstler mit dem jeweils eigenen, ganz besonderen Einfluss auf die Songs entgeht!

Fotocredit: http://theartofmccartney.com/

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