Das einzigartige Konzept des Honeycomb Hotels B-AND-BEE wird Wirklichkeit!

Wenn man an Festivals denkt, fallen einem wahrscheinlich als Allererstes die Musik, die vielen Leute und das Wetter ein. Tja, das Wetter. Mit dem ist es immer so eine Sache. Mich persönlich hat’s bisher nur einmal so richtig erwischt, das war am Metalfest 2012. Vier Tage Eiseskälte, Regen, Wind und Hagel. Ich war aber auch selber schuld, wer fährt auch Ende Mai auf ein Festival im Innviertel. Zu viel Sonne kann aber auch nervig sein, wenn das Zelt dann ab sieben Uhr früh zum Dampfgarer wird.

Genervt von dieser Witterungsabhängigkeit, haben die Belgischen Designfirmen Compaan und Labeur vzw vor einem Jahr das Konzept B-AND-BEE (eine Anspielung auf „B&B“, Bed and Breakfast) entwickelt, um mehr Komfort und Sicherheit für Festivalbesucher zu bieten. Hölzerne, dreidimensionale Sechsecke (gibt’s für das eine geometrische Bezeichnung? Ich hätte wohl in Mathe doch besser aufpassen sollen…), die mobil sind und individuell zusammengesteckt werden können. Sie sind speziell für die Bedürfnisse von Festivalbesuchern ausgelegt, mit Bett, Gepäckablage, Safe, Licht und Strom.

bandbee

Sie haben damit einen Kreativwettbewerb gewonnen, und sich danach mit anderen Firmen zusammengeschlossen. Mit ihrem „Honeycomb Hotel“ haben sie eine der begehrten „Innovation Scholarships CICI 2014“ ergattert. Damit wurden die ersten 6 Zellen finanziert und gebaut. Die Materialen, die verwendet werden, sind übrigens sehr strapazierfähig und die Idee ist, den ökologischen Fußabdruck von Festivals, der normalerweise ja enorm ist, zu reduzieren.

Die B-AND-BEE Zellen wurden beim Gentse Feesten, einem Musik- und Theaterfestival der belgischen Stadt Ghent, erstmals präsentiert und von den Besuchern gut angenommen. Das Konzept wird diesen Sommer noch weiter ausgearbeitet und verfeinert, um dann in der Festivalsaison 2015 viele der Besucher zu beherbergen.

Klar werden jetzt einige von euch sagen, dass es kein „richtiges“ Festivalfeeling mehr ist, wenn man in den B-AND-BEEs mit Bett und Strom und dem ganzen Luxus übernachtet, aber ich denke, ausprobieren kann man’s ja mal. Ist sicher eine coole Erfahrung! Wer mehr über das Projekt erfahren und auf dem Laufenden gehalten werden will, hier die Website: http://b-and-bee.com/

Fotos: Hannes Geipel, Achilles Design

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