Als sich die Tore des raj für das Publikum öffneten, erwartete die Gäste eine sehr gemütliche Bar und ein gleich anschließender, sehr gemütlicher Gastraum. Soweit so gut! Kaltes Bier, gute Weine und auch sehr gutes Essen. Das waren eigentlich die perfekten Voraussetzungen für einen rundum gelungenen Konzertabend. Wie gesagt – eigentlich.

Bevor ich kurz und knapp auf die einzelnen Bands eingehe, noch ein Wort zur Haustechnnik. Bitte stellt die Musiker, die ihr einladet, gut ein. Das war eine Zumutung für Musiker und Zuhörer. Vielleicht bin ich einfach schon zu kritisch, das mag sein. Aber seine MusikerInnen adäquat einzustellen, ist das Mindeste was man tun kan. Dementsprechend kann ich über die musikalischen Künste der InterpretInnen nicht viel sagen, da einfach die Haustechnik versagte. Nur um ein Beispiel anzuführen: die Gesangsstimmme war entweder viel zu laut oder viel zu leise, so dass die Ensemblemusiker dem Sänger den Raum weggenommen haben. Die einzelnen Instrumente waren auch nicht gut eingestellt, so wusste man nicht, dass sie Teil der Band sind, wenn man sie nicht gesehen hat. Mir tut es um die Musiker Leid, die sicher keine schlechten waren, aber durch die Technik einfach ihr Potential in keiner Weise ausschöpfen konnte. Sehr schade.

So nun kurz zu den Bands in der Auftrittsreihenfolg
– Candy Beat Club
– Refuse the Mammon
– Black Box Radio

Candy Beat Club

Als nur eine Person mit der Gitarre auf einem Hocker saß und zu spielen begonnen hat, dachte ich mir ok, der Rest kommt dann als Showeinlage hinein. Aber dem war nicht so. Er spielte das Set alleine fertig und meinte zwischendurch, der Rest der Band sei auf Urlaub. Das fand ich schon nicht so geil, einen Gig zu machen ohne die restliche Band und dann aber doch unter dem Namen der Band auftreten. Besonders ungemütlich fand ich, dass die Songs nicht auf Akustik umgeschrieben wurden und dadruch keinen drive erzeugt haben. Sehr schade. Der Musikstyle dieses Artists war „Sunshinestate Pop Rock“ das spielte er relativ solide runter.
Refuse the Mammon
Kommentarlos.

Black Box Radio

Diese Combo war eigentlich ganz in Ordnung. Solider Sound, wesentlich besser eingestellt als die restlichen Bands. Da dachte ich mir, liebe Haustechnik ihr könnt es doch eh, warum geht das nicht bei allen?! Deren Sound erinnerte mich ein wenig an Muse und ein wenig an Grunge der tiefen 90er.
Solider Abschluss eines musikalisch leider vollkommen missglückten Abends.
Ich muss mich bei der Runde, die mich mitgenommen hatte, sowohl dafür bedanken, als auch mich entschuldigen, dass ich sie wegen des schlechten Sounds und den nicht so guten Bands vollnörgelte.

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