Angra in der Szene - Progressive Metal vom Feinsten
Songwriting
Technik
Arrangement
Show
Support
4.5STERNE

Die brasilianische Progressive Metalband Angra kam am Freitag, dem 6. April 2018, in die Szene Wien. Mit dabei waren Geoff Tate’s Operation: Mind Crime, Halcyon Way (US) und Ravenscry (It).

Ein strahlend schöner Frühlingstag emfping die Bands am Freitag, dem 6. April, im Innenhof der Szene Wien. Noch bereiteten sich alle Beteiligten auf ein Progressive Metal Event der Extraklasse vor. Die brasilianische Band Angra machte auf ihrer Welttournee halt in Wien. Aber neben ihrem neuen Album „Omni“ hatten sie ebenso hochklassige wie professionelle Supportbands mit dabei.

Support: Ravenscry und Halcyon Way

Mit einer druckvollen Female Fronted Metal Show legten Ravenscry aus Mailand gleich los und gaben die Gangart für den bevorstehenden Abend vor. Auch wenn sie als Opener nur einen 30 minütigen Slot hatten, nutzten sie jede Minute voll aus und beeindruckten mit einem gut strukturierten Kurzprogramm.

Dann waren Halcyon Way an der Reihe und auch sie beeindruckten mit ihrer Hard & Heavy Rockshow. Mit ihrem charismatischen Frontman zeigten die US-Boys, was bei heimischen Acts oft fehlt. Neben technischer Brillianz, die unsere Acts genauso haben, wird hier noch mehr auf das Staging und das Gesamtbild des Auftritts der Bands geachtet.

Geoff Tate’s Operation: Mindcrime

Der Subheadliner Geoff Tate, der aus seinem Klassikeralbum Operation: Mindcrime Songs zum besten gab, ist in der Rockszene auch kein Unbekannter. Der Ex-Queensryche-Sänger machte mit seiner Profitruppe gute Figur und musste sich mit seiner Show vor den brasilianischen Progressive Metallern von Angra auch nicht verstecken. Auch wenn bei dieser Welttournee die Band „nur“ der Subheadliner ist, machte die Performance Lust, die wahre Hauptattraktion des Abends zu sehen.

Angra – Omni live

Mit der Omni Live World Tour 2018 stellen Angra nach einiger Zeit wieder ein neues Opus vor. Die volle Verantwortung, dem Ruf der Progressive Metaller gerecht zu werden, ruhte auf den Schultern des einzigen noch verbleibendem Gründungsmitglied der Band, Rafael Bittencourt. Der studierte Musiker gab sich auch keine Blöße. Mit unglaublicher Routine und Präzession feuerte er seine Licks in die Halle, Mal von der E-Gitarre, Mal von der klassischen Konzertgitarre und führte seine Band zu einem großem Auftritt. Jeder Musiker der Band ist ein Meister an seinem Instrument, es ist ein Privileg bei dieser Show dabei gewesen zu sein.

Fazit

Angra wird seinem Ruf als weltbekannte Progressiv Metal Band voll und ganz gerecht. Es passt bei den teilweise in die Jahre gekommenen Jungs aus Südamerika einfach alles. Großartige Show, großartige Band.

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