Bosse im PPC

„Axel Bosse“, ein 33-jähriger Hamburger Musiker, der zum ersten Mal als Mainact auf Österreich-Tour ist, hat es sich nicht entgehen lassen in Graz ein Konzert zu spielen. Und das war auch gut so. Als wir von www.music-news.at hörten, dass Bosse nach Graz kommt, wussten wir, dass wir uns dass nicht entgehen lassen dürfen. Unser erster Gedanke war: Das wird garantiert ein unglaubliches Konzert.
Ich, Faraz, hatte am Freitag die Ehre zu diesem Konzert zu gehen, um mich persönlich davon zu überzeugen, dass es großartig sein wird. Wenn ich das Konzert mit drei Worten beschreiben müsste, würde ich „einfach nur schön“ sagen. Es lag nicht nur an den zwei wahnsinnig guten Acts, die gestern das Haus zum Beben brachten, sondern auch an den zwei bezaubernden jungen Damen mit denen ich die Ehre hatte, das Konzert besuchen zu dürfen. – Danke dafür, wie gesagt, es war mir ein innerliches Veilchen pflücken…

So nun zu den Bands:

Jesper Munk

Axel Bosse kam nicht nur mit seiner Band, sonder hatte auch den jungen deuchen Künstler „Jesper Munk“ als Support-Act mit. „Er hat mit seinen zarten 21 Jahren eine Stimme, als hätte er die letzten 30 Tage nichts anders gemacht als nur geraucht und Whiskey gesoffen“ Zitat „Axel Bosse“ bei der persönlichen Vorstellung seines Supports vor dessen Konzert. Ich fand es sehr sympathisch, dass der Main-Act auf die Bühne kommt und seine Vorband persönlich vorstellt. Das ist ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung, die leider in dieser heutigen Musikwelt viel zu selten vorkommt.

Ich höre mir gerade, während ich das schreibe, die CD des jungen Künstlers „Jesper Munk“ an und bin wieder hin und weg. Die Bandbreite seiner Songs reicht von „St.Louis Rythem & Blues“ bis hin zu „60thies PettyCout und Pomaden Rock ’n‘ Roll“. In Verbindung mit seiner Stimme, welche der des jungen Joe Cocker sehr ähnlich ist, ist ihm eine große Karriere sicher.
Bei diesen Songs möchte man seine Boots anziehen, die Sonnenbrille aufsetzten, die „Sunburst Les Paul“ einpacken und auf dem Motorrad in den Sonnenuntergang reiten.

Zu Jesper Munk kommt noch in Kürze ein ausführlicher Beitrag, versprochen.

Bosse

Wie oben im Text schon ein wenig angeklungen, hatten wir große Erwartungen an dieses Konzert, – diese wurden sogar übertroffen.
Als ich mich die letzten Tage vor dem Konzert intensiv in die Alben, und speziell in die letzten zwei Alben eingearbeitet hatte, konnte ich mir nicht vorstellen wie die Setlist aussehen wird. Bosse hat so viele gute Songs, die man nicht alle in einen 120 minütigen Aufritt reinpacken kann. Dementsprechend ist vielleicht der eine oder andere Musikwunsch unerfüllt geblieben, aber viele Songs die ich persönlich jetzt nicht so am Schirm hatte, wurden gespielt. Also eine wirklich gelungene Songaußwahl.
Ich muss auch mal dem Grazer Publikum ein Lob aussprechen. Nachdem ich jetzt nicht nur für www.music-news.at, sonder auch privat viel auf Konzerten war, kann ich behaupten, dass das Publikum außergewöhnlich gut drauf war.
Besonders sympathisch fande ich auch, dass Axel Bosses Kleidung schon nach der dritten Nummer vor lauter Schweiß definitiv nicht mehr in der Originalfarbe war. Bruce Springsteen sagte mal nach einem Konzert „Wenn du von der Bühne gehst und du bist nicht bis auf dein Innerstes durchgeschwitzt, hast du was falsch gemacht.“ Nach dieser Definition hat Axel Bosse ALLES, ABER AUCH ALLES richtig gemacht!
Aber das bezieht sich nicht nur auf seine Performance auf der Bühne sondern auch auf Bereiche abseits der Bühne. Er ist verheiratet, hat eine kleine Tochter und schafft den Spagat zwischen Familienleben und großartiger Musik. Ich habe ganz ganz große Hochachtung vor diesem Künstler, denn dieser Spagat ist im Musikbusiness sehr selten und es ist immer schön wenn es noch Künstler gibt, die das schaffen.

Wann immer ihr die Möglichkeit habt Bosse zu sehen, nutzt sie! Es zahlt sich wirklich aus.

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