Die Band ‚Circle Creek‘ aus Graz lud anlässlich des Videodrehs zur Single ‚D.R.U.G.S.‘ am 23. Mai ins VOLT ein!

Die Herrschaften der Kultband Circle Creek gaben sich gestern, am 23. Mai, in der Grazer Location VOLT die Ehre. Kein Stein blieb auf dem anderen, denn die Gebrüder Zirkelbach & Co bewiesen auch nach 30 Jahren Bandhistorie, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören!

Es ist wirklich schwer, als Fan der heimischen Musikszene nicht früher oder später auf die Band Circle Creek zu stoßen. Um die 30 Jahre gemeinsame Bandgeschichte haben die zwei Hauptprotagonisten, Chris und Didier Zirkelbach, bereits auf dem Buckel. Und von Berufsmüdigkeit noch lange keine Spur, denn erst kürzlich wurde das neue Album Anger fertig gestellt und ins weite Volk geworfen. Alleine diese Tatsache verdient bereits den allerhöchsten Respekt vor den Herrschaften.

Anlässlich des Videodrehs für die neue Single D.R.U.G.S. lud die Band also gestern zur großen Rock-Sause ein und zeigte, aus welchem Holz sie geschnitzt ist: Schwere Gitarre-Riffs prallten auf eine perfekt eingespielte Rhythmus-Fraktion, die Zirkelbach-Zwillinge dabei immer an vorderster Front, die sich – brüderlich, versteht sich – die Vocals teilten. In-Your-Face-Song nach In-Your-Face-Song wurde dem Publikum permanent entgegen geschleudert, und das mit einer richtig geballten Ladung Power. Seit gestern glaube ich auch zu wissen, was ambitionierte Musikjournalisten mit der blumigen Phrase „Les-Paul-getränkter Sound“ meinen, weil was die Zirkelbachs mit ihren schwergewichtigen Les Pauls fabrizierten, nun, haut einfach rein! Obwohl, hin und wieder zückte Didier auch seine Telecaster hervor, und die Kombination Telecaster plus Mesa Boogie Dual Rectifier Verstärker kann man sich in etwa so vorstellen, wie ein saftiges Kobe-Rind Steak mit einem südafrikanischen Rotwein: es passt einfach.

Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen war die Single-Auskoppelung Anger aus dem zuletzt veröffentlichten gleichnamigen Album Anger. Eine Offenbarung für eingefleischte Motörhead-Fans, dachte ich mir. Und irgendwie sollte ich in gewisser Weise auch Recht behalten, denn als Zugabe überraschte die Heavy-Rock-Band noch mit ihrer Version von Ace of Spades.

Fazit: Die Band hat ihr musikalisches Biotop schon lange gefunden: Verdammt knackige Riffs, D-Drop-Tuning-Les-Paul-Sound, ein Schlagwerk erster Güte und ein Bassist, der weiß, wie man diesem Sound noch das letzte Quäntchen ‚fett‘ aufträgt! Stoner-Rock, Hard-Rock, Heavy-Rock, man kann es nennen, wie man will, es funktioniert, man will einfach mehr! Zu hoffen bleibt, dass die Hard-Rock-Freunde von Circle Creek noch weitere 30 Jahre ordentlich auf den Putz hauen werden! Zu guter Letzt sei noch ein großes Lob an Tom Zwanzger ausgesprochen, der seine Finger beim Sound an diesem Abend im Spiel hatte, Finger, auf die sich Circle Creek zu 100% verlassen kann!

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