Der schräge Singer/Songwriter Dent May aus Mississippi trug am 19.11.2013 im Wiener Rhiz trotz Verkühlung seine Vintage-Songs vor. Groovige Basslines, witzige Synthiepassagen und Dents einzigartig schräge Performance hinterließen mächtig Eindruck.

Spärlich besucht war das Rhiz am 19. November. Ja, wer zahlt schon zwölf Euro für eine Band, die hierzulande kaum jemand kennt. So bot der Abend ein Stelldichein für Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber, die den amerikanischen Musiker Dent May mit seinem trashigen Sinn für Selbstironie bereits ins Herz geschlossen hatten. Bei dieser Gelegenheit: Liebe Grüße an Gabriel vom Skug Magazin.

Dent May und seine Jungs haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Die Songs vom neuen Album überzeugten mit Herz und einwandfreiem Sound. Mit glitzernden Synthies und funky Basslines brachte Dent May die Schwüle und Gemächlichkeit seiner Südstaatenheimat ins Rhiz. Leider scheint das hippe Wiener Publikum noch nicht reif für so viel Trash und Pop. Getanzt wurde kaum. Wer sich bewegte schunkelte mit verschränkten Armen vor sich hin.

Mit engagierten Show-Einlagen, von einem Sprung von der Bühne bis zum auf Knien gespielten Gitarrensolo, verlieh Dent May seinen Songs den passenden Nachdruck. Die Skurilität des Abends stellte auf jeden Fall ein Cover der kanadischen Soft Rocker Nickelback dar. Die Jungs zogen ihr Ding beinhart durch, das Publikum staunte.

Wer mehr von Dent May hören willen, das aktuelle Album „Warm Blanket“ wird euch bestimmt den Winter versüßen!

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