Vor einer Woche (genauer gesagt am 04. September) spielte die Pagan-Metal-Band Equilibrium in Wörgl im VZ Komma. Hier ein kurzer Erfahrungsbericht!

Für alle die die Band nicht kennen, habe ich natürlich noch mal einen kurzen Überblick über die Geschichte der Band. Equilibrium ist eine Pagan-Metal-Band aus dem benachbarten Bayern und wurde 2001 gegründet. Derzeit besteht die Truppe aus Robert „Robse“ Dahn (Vocals), René Barthiaume (Gitarre und Keyboard), Dominik “Dom“ Crey (Gitarre), Jen Majura (Bass) und Tuval „Hati“ Refaeli.
Aktuell an der Arbeit an einem neuen Album entflohen Equilibrium für einige Konzert dem Studio und so ergriff ich die Chance sie am 04. September bei ihrer Show im VZ Komma in Wörgl zu begutachten!

Die Location

Das Veranstaltungszentrum Komma ist eine kleine aber feine Konzert-Location mitten in Wörgl im Bundesland Tirol. Aufgrund der recht überschaubaren Größe finde ich Konzerte dort immer sehr viel intimer und persönlicher als in größeren Hallen.
Die Bands betreten das Gebäude meist auch durch den Haupteingang und man kann oft schon bevor man überhaupt durch die Tür geht schon ein Gespräch oder Foto erhaschen. Auch der Bühnenbereich selbst ist so aufgebaut, dass man so nah wie möglich am Geschehen ist.

Equilibrium in Wörgl

Robse und Dom von Equilibrium vor dem VZ Komma

Der Gig

Als Support waren die lokalen Bands Into The Tempest und Feuerteufel anwesend, die mit ihren Liedern die Besucher schon gut vorbereiten konnten. Die Menge war zwar um die frühe Uhrzeit recht überschaubar, aber die Stimmung tendierte schon in angenehme Richtungen.
Da ich Equilibrium noch nie live erleben durfte, wusste ich auch noch nicht recht was mich erwartet und so war ich gespannt auf ihre Performance.
Die erste Überraschung konnte man in der Besetzung der Band sehen: Da Bassistin Jen Majura verhindert war, sprang Haggard-Bassist Claudio Quarta am Tieftöner ein. Der machte seinen Job wie zu erwarten natürlich mehr als gut.
Die Stimmung war grandios, was auch viel an den Entertainer-Qualitäten von Sänger Robse lag. Der Vocalist hat eine sehr angenehme und energiereiche Bühnenpräsenz und brachte das Publikum neben dem Headbangen und Mitsingen auch des öfteren zum Lachen mit seinen Ansagen und Witzen zwischen den Songs und natürlich wurde auch währende der Lieder qualitativ gut performt. Die Setlist war gut durchgemischt mit Klassikern wie „Blut im Auge“ und natürlich auch vielen Liedern vom aktuellen Werk „Erdentempel“.

Auf jeden Fall ein mehr als lohnender Konzertbesuch für alle Fans, da man hier richtig mit der Band auf Tuchfühlung gehen konnte. Durch die Größe der Location ließ sich der Fan-Kontakt kaum vermeiden, was aber kein Problem war, da sie sichtlich gerne mit den Leuten kommunizieren.
Wer also die Chance hat die Bayern von Equilibrium live zu sehen, sollte auf jeden Fall vorbei schauen!

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