Fil Bo Riva und Milky Chance begeistern Wien
Bühnenshow
Setlist
Performance
4.3STERNE

Milky Chance waren im Zuge ihrer „The Blossom Tour“ auch im Wiener Gasometer zu Gast. Als Support hatten sie Fil Bo Riva im Gepäck, eine sehr gute Entscheidung.

Schon bei der kurzen Show von Fil Bo Riva war die Planet TT Bank Austria Halle im Gasometer sehr gut gefüllt. Es hat sich mitlerweile herumgesprochen, welches Talent dieser Künstler und drei weitere Musiker mitbringen. Songs wie „Like Eye Did“, „Killer Queen“ und „Franzis“ konnten viele Gäste auch schon mitsingen, hätte ich gar nicht erwartet. Die Bühne war sehr dunkel gestaltet, was die tiefe Stimme des Sängers und die Dynamik der Songs noch einmal besser zum Ausdruck brachte. Im nächsten Jahr kommt Fil Bo Riva wieder nach Wien, dieses Mal mit eigener Show im Flex. Mit seiner „Tour Nr. 3“ macht er am 5. Mai 2018 in Wien halt, Tickets gibt’s bereits hier.

Dann kamen Milky Chance selbst auf die Bühne. Das Duo rund um Clemens Rehbein und Philipp Dausch wird mittlerweile noch von einem Schlagzeug und einer Mundharmonika sowie einer Gitarre unterstützt. Die Menge war von Anfang an top motiviert. Es wurden gleich zu Beginn Hits aus dem neuen Album gespielt – „Blossom“ oder „Ego“. Spätestens mit „Down by the River“ hatten sie dann alle Besucher in der Tasche. Das Publikum war sehr jung und vor allem bei den bekannten Songs wurden nach Sekunden die Smartphones gezückt und alle Freunde auf Snapchat und Co. am laufenden gehalten. Auch das Produzieren von Selfies kam nicht zu knapp, was für andere Besucher mega nervig war. Dadurch sieht man nichts mehr von der Show und es wird nebenbei viel zu viel geredet.

Die Show der Band wiederum war grandios. In Sachen Beleuchtung und Auftreten haben die Jungs alles richtig gemacht.
Ein besonderer Moment war es auch, als Rehbein zwischen zwei Songs darauf hinwies,  dass einige Kinder aus dem Rehabilitationszentrum Ederhof zu Gast waren. Die Band unterstützt das Zentrum, das sich mit der Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen nach Organtransplantationen beschäftigt. Mehr Informationen zu diesem Projekt gibt es auf der Homepage.

Fazit

Die Show war wirklich gut, man konnte sie nur leider teilweise nicht genießen. Ein großes Lob auch für das wirklich gute Mundharmonika Solo und die verschiedenen Soli mit Gitarre und Schlagzeug. Da sieht man auch, dass die Jungs mehr können als nur „Stolen Dance“ zu spielen.
Ein persönliches Highlight war in jedem Fall Fil Bo Riva und ich bin schon auf seine Show im Mai gespannt.

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