Endlich war es soweit, das von unserer Redaktion heiß ersehnte Konzert von Julian Kleiss in Graz, und somit die Chance diesen sympathischen Artist live zu sehen, fand statt.
Als wir das Album „A Birth of the Chameleon“ (Acoustic Music Records) in die Hände bekamen, hat es uns vor lauter Genialität  regelrecht umgehauen. Wie im vorherigen Text angekündigt, haben wir es uns nicht entgehen lassen, uns von diesem Ausnahmekünstler live ein Bild zu machen.
Faraz war vor Ort und er kam aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Julians Virtuosität, die auch jeder Nichtmusiker sofort erkannte, ist in keiner Weise aufdringlich oder störend, sondern in einem relaxeden Popmantel verpackt. Seine Musik lebt von abwechslungsreichem Fingerstyle und der reinen Liebe zur Musik. Man hat ihm live jeden Ton abgenommen und mitgefühlt. Der in L.A. lebende Künstler hat mit der ersten Nummer summerfeeling und entspannten Groove ins verregnete Graz gezaubert. Wenn man seine Augen geschlossen hielt, war man sofort auf Urlaub. Österreich darf wirklich mehr als nur Stolz auf diesen Künstler sein. Er schafft es alleine mit einer Gitarre ein ganzes Ensemble zu sein. Zwischen den Nummern beschrieb er ganz bescheiden, warum er diesen und jenen Song geschrieben hatte, dadurch bekam man sofort Zugang zu seiner Musik. Dabei erwähnte er Erlebnisse aus seiner Jugend, die ihn zu einem Song inspirierten und die eigene Sprache, die er entwickelte, weil er sich anders nicht auszudrücken wusste. So entstanden Songs wie „Kibini Kuala“ oder „Kinamajo“.

Wie schon erwähnt, da dieser Künstler in L.A. lebt, ist er leider nicht allzu oft in Österreich anzutreffen, doch er hat noch zwei nächste Shows auf österreichischem Boden:

05.01.2014 im Kulturkeller Alte Welt in Linz
18.12.2014 im Cenario – Fingerstyle Nights in Wien

Falls ihr irgendwie eine Chance seht hinzugeben, lasst es euch bitte nicht entgehen!

Weitere Information wie immer unter www.music-news.at

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