Die Jungs von WAELDER versetzten das Grazer Publikum in andere musikalische Sphären.

Am vergangen Mittwoch, 08.04.2015, war die Stimmung im P.P.C. in Graz elektrisierend. WAELDER, Shaban und VJ Pathfinder machten Halt an der Murmetropole. Grund dafür war der bevorstehende Release des Debüt-Albums von WAELDER „Anachronie“.

Um das Publikum auf den Abend vorzubereiten, sorgte der Grazer Local DJ Din:Addict, der die gesamte Tour als Support begleitet, mit seinen Sounds für die perfekte Grundstimmung für den bevorstehenden Abend mit WAELDER und Shaban.

Das Publikum lauschte andächtig

Gegen 21.00 Uhr betraten schließlich Moritz Nahold und Jan Preissler von WAELDER die Bühne. Für den aus Frohnleiten stammenden Moritz war der Auftritt in Graz quasi ein Heimspiel. Viele Freunde und Verwandte der Band kamen ins P.P.C., um den Klängen der deutsch-österreichischen Kombo zu lauschen.

Mit einer Mischung aus Ambient, Noise und Post-Dubstep sorgten die Jungs in ihrer 75-minütigen Show dafür, dass man sich so manchmal in der eigenen Gedankenwelt verlor.
Ich, der ohne große Erwartungen zum Konzert gekommen war, muss im Nachhinein sagen, dass mich die Musik von WAELDER absolut in den Bann gezogen hat. Die teilweise paradoxen Sounds, die von Moritz Nahold am Synthesizer erstellt wurden, gepaart mit den eingängigen Beats und den Gitarreneinlagen von Jan Preissler schufen eine wohlige Atmosphäre, die zum Fallenlassen einlud.
Da während der Show kaum Bargeflüster zu hören war, nehme ich an, dass es dem restlichen Publikum ähnlich ging, und auch sie die Gedanken einfach kreisen ließen.

VJ Pathfinder unterstützte bildgewaltig

Wesentlichen Anteil an der Atmosphäre während des Konzerts hatte der mitgereiste VJ Pathfinder, der mit seinen Visuals, die er auf die Bühne projizierte, der Musik noch mehr Kraft und Emotion verlieh. Das Publikum starrte wie gebannt auf die erzeugten Bilder und konnte sich nicht mehr abwenden. Die Vorstellung von WAELDERs Debüt-Album „Anachronie“ in Graz kann definitiv als gelungen angesehen werden. Neue Fans wurden gewonnen, alte wurden behalten.

Shaban setzte den Schlusspunkt

Shaban, der mit seinem Album „apto machinam“ derzeit mit auf Tour ist, sorgte für den krönenden Abschluss. Sein etwas kürzeres Set beinhaltete mehr Dubstep-Elemente und lud eher zur Bewegung ein als die Musik von WAELDER zuvor. Seine Tracks, die sowohl ruhige Klavierpassagen als auch mächtige Bässe enthielten, wurden ebenfalls von VJ Pathfinder gekonnt in Szene gesetzt. Während sich einige Gäste bei den Sounds von Shaban auslockerten, waren andere im Kopf noch immer mit der Musik von WAELDER beschäftigt.

Fotocredit: WAELDER

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