Maja Jaku ist gebürtige Kosovarin, die sich  trotz einer internationalen Karriere entschlossen hat in Graz zu bleiben. Sie stellte an diesem Abend ihr neues Studioalbum „The Universe Makes No Mistakes“ (ATS Records) vor. Diese Künstlerin nahm das quantitativ sehr exklusive Publikum mit auf eine Reise durch Swing, Soul, Blues bis hin zu Motown.

An dieser Künstlerin ist technisch und gesanglich nichts auszusetzen, allerdings war ich ein wenig von ihrer Attitude und ihrer Bühnenperformace enttäuscht. Die Musiker (Piano, Kontrabass und Schlagzeug), die mit ihr auf der Bühne standen, haben ihr bei der Bühnenperformace einfach den Rang abgelaufen.
Was ich ihr aber zugutehalten muss ist, dass bei den Balladen, bei denen die Band in den Hintergrund rückte, sie sich erst wirklich entfalten konnte, und so ihr ganzes Können technisch, gesanglich und physisch ausspielte. Doch fairerweise muss ich gestehen, dass ich von den Musikern mehr angetan war als von ihr. Zeitweise kam es mir so vor, als ob sie sich aktiv aus dem Ensemble zu entfernen versuchte und sich dadurch zu einer Art Außenstehenden machte. Sehr schade eigentlich!

Sie beendete das Konzert mit ihrer Version von „Have yourself a merry little Christmas“. Für mich der perfekte Abschluss eines musikalisch ausgezeichneten Jazz Abends im Stockwerk.

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