„Zu wenig dicke Beats“ gab es letzten Freitag in der Arena Wien definitiv nicht.

Mono & Nikitaman haben ihrem Ruf als herausragende Live-Band auch mit ihrem neuen Album „Im Rauch der Bengalen“ wieder einmal alle Ehre gemacht. Mit Simon Grohé als Supportact haben sie die Hallen gefüllt und dürfen auf ein weiteres ausverkauftes Konzert in Wien zurückblicken. Die Stimmung war bis zum Schluss am absoluten Höhepunkt und wir sind dankbar, dass uns Mono & Nikitaman einen aufregenden Freitagabend beschert haben.

Simon Grohé

15.Jänner, 20.00 Uhr. Die Hallen der Arena Wien füllen sich und man merkt deutlich, dass die Spannung im Publikum steigt. Simon Grohé betritt die Bühne und die Neugierde im Saal wird immer größer. Nach anfänglicher Zurückhaltung schafft es Simon jedoch ziemlich schnell, die Menschen in seinen Bann zu ziehen.

Der deutsche Rapper und Songwriter begleitet Mono & Nikitaman auf der gesamten „Im Rauch der Bengalen“-Tour als Supportact. Er selbst ist bei dem Label Urban Tree Music unter Vertrag, welches auch bei der Live-CD von Mono & Nikitaman mit an Bord war.

Simon versteht es, das Publikum zu motivieren, was er auch in Wien definitiv geschafft hat, und das. obwohl er nicht unbedingt dieselbe Musikrichtung wie Mono & Nikitaman eingeschlagen hat. Sie haben jedoch etwas gemeinsam: Sie sind Künstler, die die gleiche gesellschaftskritische Message auf verschiedene Arten an ihr Publikum weitergeben wollen.

„Ich habe den Segen, Leuten Musik zeigen zu können.“

Die Präsentation seiner EP „Alle Knarren“ ist ihm definitiv gut gelungen und er darf nun sicherlich auch einige der Mono & Nikitaman Fans zu seinen Fans zählen.

Mono & Nikitaman

Simon verabschiedet sich nach dem gelungenen Auftakt und nach einer kurzen Pause betreten endlich Mono & Niki die Bühne. Die Menge freut sich lauthals, die Band zu sehen. Ab dem ersten Schritt auf der Bühne sind die beiden zu 100% da und geben alles.

Mit ihren Texten zu aktuellen Themen und gesellschaftlichen Problemen haben sie beim Publikum genau ins Schwarze getroffen. Die Menge konnte ihren Statements und den Ansagen zwischen den Songs mit viel Gegröle nur zustimmen. Die Kombination aus den Aussagen ihrer Texte und den mitreißenden Beats steigerte die Laune des Publikums bis ins Unermessliche. Niemand in dem prallgefüllten Saal war mehr zu halten. Selbst als Tanzmuffel kann ich sagen: Hierzu musste man sich einfach bewegen. Die Setlist ließ keine Wünsche offen. Es war eine gute Mischung aus Klassikern wie „Gras ist legal“ und „Außer Kontrolle“, bei dem wild herumgewirbelt wurde, und natürlich den Songs vom neuen Album „Im Rauch der Bengalen“.

Es ist deutlich zu sehen, dass Mono & Nikitaman ihre Musik leben und auf der Bühne zuhause sind. Mit ihrem Elan und dem Feuer, mit dem sie ihre Bühnenshow abliefern, haben sie nicht nur die durchwegs positiven Erinnerungen an die Shows von den vergangenen Alben wieder hervorgerufen, sondern auch mit ihrem neuen Album überzeugt. Die Erwartungen des Wiener Publikums waren keineswegs zu hoch gesteckt.

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